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AmZ 39 (Nr. 42, 18.10.1837), Sp. 691f. „Die Neger auf St. Domingo, nach einer Novelle von Victor Hugo höchst gelungen im Ganzen und Einzelnen bearbeitet, mit trefflicher Musik, fand gerechte Anerkennung, machte aber kein besonderes Glück, weil das Sujet sehr ernst ist, Buch und Musik nicht auf Theatereffekte haschend ausgehen, obwohl beide deren so viele haben, als es durch die Handlung möglich ist, weil Aeusseres, als Decoration, Costume, Aufzüge und drgl. zwar nicht unbeachtet geblieben, aber nicht nach dem neuesten Geschmacke zur Hauptsache gemacht worden sind, und endlich, weil so viele schwarze Gesichter erscheinen. Je vernünftiger und echt dramatisch das Buch ist, dessen Verse sich durch Anmuth und Leichtigkeit sehr auszeichnen, und je solider und mit tiefem Gefühl gearbeitet die Musik ist, desto mehr ist zu bedauern, dass sie wegen des oben verzeichneten Fehlenden, das man wohl kaum Mangel nennen kann, nicht weit verbreitet werden wird. Ist das nun nicht zu ändern, so ist wenigstens zu wünschen, dass der Komponist die Oper im Klavierauszuge bekannt mache, an dem Viele sich erfreuen werden.“ (Ebd.)