Herzog Leupolt von Österreich, Steiermark, Kärnten und Krain, Graf zu Tirol und Markgraf zu Tarvis ("Teruis"), gebietet seinem obersten Hauptmann Reynhart von Wehingen die Beschwerden von Bürgermeister und Rat der Stadt Nürnberg über ungewöhnliche Mauten und Zölle, mit welchen die durch Steiermark nach Ungarn ziehenden Kaufleute an den ungarischen Grenzmarken, besonders aber von den Herzögen von Lyndow, bedrückt wurden, selbst oder durch Abgesandte zu untersuchen. - Siegler: der Aussteller.
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Herzog Leupolt von Österreich, Steiermark, Kärnten und Krain, Graf zu Tirol und Markgraf zu Tarvis ("Teruis"), gebietet seinem obersten Hauptmann Reynhart von Wehingen die Beschwerden von Bürgermeister und Rat der Stadt Nürnberg über ungewöhnliche Mauten und Zölle, mit welchen die durch Steiermark nach Ungarn ziehenden Kaufleute an den ungarischen Grenzmarken, besonders aber von den Herzögen von Lyndow, bedrückt wurden, selbst oder durch Abgesandte zu untersuchen. - Siegler: der Aussteller.
Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien sowie übrige Urkunden der 39 Laden 102
HO/C Nr. 5; BayHStA Reichsstadt Nürnberg Urkunden Nr. 2054
Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien sowie übrige Urkunden der 39 Laden
Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien sowie übrige Urkunden der 39 Laden >> Losungamt, 39 Laden >> Fürstliche Privilegien >> Erzherzog von Österreich (Archiducum Austriae) (Lade HO/C)
1383 Oktober 16
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Nürnberg
Literatur: Hirschmann, Gerhard: Nürnbergs Handelsprivilegien, Zollfreiheiten und Zollverträge bis 1399, in: Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte Nürnbergs, Nürnberg 1967, Bd. 1, S. 41 Nr. 132.
Originaldatierung: Geben zu Nurenberg, an sand Gallen tag 1383.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1383
Monat: 10
Tag: 16
Äußere Beschreibung: Ausf., Perg. mit rückwärts aufgedrücktem Sg. (stark besch.)
Literatur: Hirschmann, Gerhard: Nürnbergs Handelsprivilegien, Zollfreiheiten und Zollverträge bis 1399, in: Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte Nürnbergs, Nürnberg 1967, Bd. 1, S. 41 Nr. 132.
Originaldatierung: Geben zu Nurenberg, an sand Gallen tag 1383.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1383
Monat: 10
Tag: 16
Äußere Beschreibung: Ausf., Perg. mit rückwärts aufgedrücktem Sg. (stark besch.)
Abschrift in Klein-Rotbuch f. 153.
Österreich, Leopold I. Herzog von
Lintaw, Herzog v.
Welzingen, Reinhart von
Nürnberg, Handel
Steiermark
Ungarn
Nürnberg, Ausstellungsort
Lindva, Alsó- bzw. Felsö- (Slovenien)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:53 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
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- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg (Tektonik)
- Reichsstädtische Zentral- und Mittelbehörden (Tektonik)
- Losungamt - siehe auch Nürnberger Archivalien sowie Ämterrechnungen (Tektonik)
- 39 Laden (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien sowie übrige Urkunden der 39 Laden (Bestand)
- Losungamt, 39 Laden (Gliederung)
- Fürstliche Privilegien (Gliederung)
- Erzherzog von Österreich (Archiducum Austriae) (Lade HO/C) (Gliederung)
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