Ernst Salentin, Graf zu Salm Reifferscheidt ertheilt seinem Vasallen Werner von Hundt zum Busch, welcher wegen eines von ihm aufgenommenen Capitals von 2000 Thr. bereits 45 Morgen allodialfreies Land in der Herrschaft Dyck zu Unterpfand gestellt, die Erlaubnis, zu größerer Sicherheit auch noch das lehnrührige Gut zum Haen daselbst mitzuverschreiben. Geben uff unseren Hauß Dick den 13 february im Jahr 1658. Transsumpt und Bestätigung d. d. 6 February 1668, wegen vorstehender Hypothek durch den Dyckschen Vasallen der Gräflichen Salmschen Mannkammer zu Dyck, Heinrich Albrecht von Schlickum und Jacob Ludwig von Locquenghien zu Laach, so wie Vogt und Schöffen des Landgerichts daselbst auf die durch den Werner v. Hundt erfolgte Präsentation der bezüglichen Obligation (über 2000 Reichstaler Capital und 100 Reichstaler Interessen) für den Probst Balthasar de la Hette und den Convent zu Langwaden als Käufer, d. d. 4. Mai 1667.
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Ernst Salentin, Graf zu Salm Reifferscheidt ertheilt seinem Vasallen Werner von Hundt zum Busch, welcher wegen eines von ihm aufgenommenen Capitals von 2000 Thr. bereits 45 Morgen allodialfreies Land in der Herrschaft Dyck zu Unterpfand gestellt, die Erlaubnis, zu größerer Sicherheit auch noch das lehnrührige Gut zum Haen daselbst mitzuverschreiben. Geben uff unseren Hauß Dick den 13 february im Jahr 1658. Transsumpt und Bestätigung d. d. 6 February 1668, wegen vorstehender Hypothek durch den Dyckschen Vasallen der Gräflichen Salmschen Mannkammer zu Dyck, Heinrich Albrecht von Schlickum und Jacob Ludwig von Locquenghien zu Laach, so wie Vogt und Schöffen des Landgerichts daselbst auf die durch den Werner v. Hundt erfolgte Präsentation der bezüglichen Obligation (über 2000 Reichstaler Capital und 100 Reichstaler Interessen) für den Probst Balthasar de la Hette und den Convent zu Langwaden als Käufer, d. d. 4. Mai 1667.
AA 0376 Langwaden, Rep. u. Hs.
Langwaden, Rep. u. Hs. >> 1. Rep. u. Hs. >> Zweites Copiarium B. des Convents Langwaden auf 395 Blättern, angelegt um die Mitte des 17. Jahrhunderts und von mehreren Händen bis nach 1675 fortgesetzt. Mit beiliegendem Urkunden Verzeichniß, worin die einzelnen Stücke der betreffenden Ortschaften: Wevelinghoven, Capellen, Gilverath, Evinghoven, im Amt Hülchrath, Dyck, Hemmerden, Gustorf, Jüchen, Gelesch, Giesenkirchen, Kleinenbroich, Neurath, Frimmersdorf, Neuß, Fürth, subsumirt sind in 9 Blättern
1658 Februar 13
Urkunde
Siehe Rep. u. Hs. 2 p. 331
Zweites Copiarium B. des Convents Langwaden auf 395 Blättern, angelegt um die Mitte des 17. Jahrhunderts und von mehreren Händen bis nach 1675 fortgesetzt. Mit beiliegendem Urkunden Verzeichniß, worin die einzelnen Stücke der betreffenden Ortschaften: Wevelinghoven, Capellen, Gilverath, Evinghoven, im Amt Hülchrath, Dyck, Hemmerden, Gustorf, Jüchen, Gelesch, Giesenkirchen, Kleinenbroich, Neurath, Frimmersdorf, Neuß, Fürth, subsumirt sind in 9 Blättern
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:45 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.3. J - L (Tektonik)
- 1.2.3.17. Langwaden (Tektonik)
- Langwaden, Rep. u. Hs. AA 0376 (Bestand)
- 1. Rep. u. Hs. (Gliederung)
- Zweites Copiarium B. des Convents Langwaden auf 395 Blättern, angelegt um die Mitte des 17. Jahrhunderts und von mehreren Händen bis nach 1675 fortgesetzt. Mit beiliegendem Urkunden Verzeichniß, worin die einzelnen Stücke der betreffenden Ortschaften: Wevelinghoven, Capellen, Gilverath, Evinghoven, im Amt Hülchrath, Dyck, Hemmerden, Gustorf, Jüchen, Gelesch, Giesenkirchen, Kleinenbroich, Neurath, Frimmersdorf, Neuß, Fürth, subsumirt sind in 9 Blättern (Archivale)