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Strittige Sachen, Reklamationen, Gesuche im Kanton Neuss
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Roerdepartement, Präfektur (AA 0633) >> 3. Erste Division: Finanzwesen >> 3.1. Erstes Büro: Domänenverwaltung >> 3.1.16. Strittige Sachen, Reklamationen, Gesuche in Domänenangelegenheiten >> 3.1.16.4. Arrondissement Krefeld
(1784, 1793, 1798) 1803 - 1813
Enthaeltvermerke: Eigentumsansprüche des Johann Mertens und Wilhelm Clemens aufHolzanteile (ehem. Konvent Eppinghoven); Eigentumsanspruch der Eleonore zum Putz aus Köln auf eine Kapelle, die von Dominikus Schwarz auf seinem Eigentum in Norfgen. Müggenburg erbaut wurde; Verpachtung von Land in Holzheim (ehem Kloster Eppinghoven) an Bernhard Fischer, später gekauft von Herrn Tops aus Verviers; Holzschlag des Heinrich Momm, Kaufmanns aus Neuss, in dem von ihm gekauften Wald Gronwingartzbusch; Eigentumsansprüche des Bartholomäus Kämpen, Kaufmanns in Neuss, Käufers des Konvents Eppinghoven, aufZubehör; Auseinandersetzung zwischen Ignaz von Houtem aus Aachen, Käufer des Domänenhofes Knottenhofin Uedesheim, und Jakob Rotz, Pächter dieses Hofes (ehem.Kloster Groß- Nazareth in Köln) wegen Auflösung der Pacht; Eigentumsanspruch des Julius Caesar Farina aus Düsseldorf, Käufer des Domänenhofes Evenhofin Kaarst (ehem. Predigerkloster in Köln) aufWald als Zubehör; Eigentumsanspruoh des AdolfNix aus Nievenheim auf die sog. Neuhaide als Zubehördes von ihm gekauften Domanialhauses gen. die Furth (ehem. Michaelskonventzu Neuss); Holzschlag des Notars Everard Dünbier aus Neuss in dem von ihm gekauften Steft- oder Stift- oder Oberklosterholz in Rosellen; Eigentumsanspruchdes Franz Heusgen aus Langwaden, Käufers des Geulenhofes zu Büttgen, aufvier Holzlose als Hofeszubehör; Streitigkeitenzwischen Pierre Galai Latour und Adolph Nix um das Zubehör zu ihren Erwerbungen (Neuhaid); Eigentumsanspruch des Theodor Hellersberg, Käufers des Konvents Gnadental, auf den Gnadentalerbuschen zu Gnadental als Zubehör; Bestätigung der Witwe Johann Hicken zu Glehn im Besitz von 12 Morgen Wiese und 4 1/2 Morgen Wald, erworben 1789 vom Domkapitel in Köln; die von Johann Heinrich Koenen, Reiner Kemper, Anton Scheeffer, Peter Kemper, Reiner Fassbinder, Hinrich Bungarz und Adolph Ingmanns aus Lanzerath geschuldeten Renten; Eigentumsansprüche des Franz Hulser, Eigentümers des Hofes Stromoerder zu Büderich, aufWald als Zubehör; Eigentumsansprüche des Franz Theodor Röthgen, Käufers des Hofes Meerhofzu Grimlinghausen, aufWald als Zubehör; Reklamation des Maire von Büderich gegen die Inbesitznahme eines Grabens durch die Amortisationskasse; Eigentumsansprüche des Wilhelm Hutmacher, Käufers des Domänenhofes Pützhofin (Nieder)Lörick auf einen Holzanteil im Büdericher Wald; Reklamation des Joseph Hamacher aus Oberlörickgegen einen Verkauf von Land aus seiner Pacht (ehem. Konvent St. Sebastian zu Neuss); Reklamation des Maire von Heerdt gegen die Inbesitznahme einer Gemeindewiese durch die Amortisationskasse
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.