Ulrich Fainagg und seine Ehefrau Margarete, Bürger zu Ulm, vereinbaren mit dem Ulmer Bürger Konrad Schleicher einen Häusertausch. Sie überlassen Konrad Schleicher ihr Haus mit der Hofstatt und den Nebengebäuden in Ulm bei der Gräth [abgegangenes städtisches Waren- und Lagerhaus, Bereich Neue Straße, Hans und Sophie Scholl Platz 2] anstoßend an den Seiler Wernlin, das Rathaus und Heinrich Diether, das sie von ihrem Vater bzw. Schwiegervater Jakob Fainagg geerbt haben. Dafür haben sie von Konrad Schleicher dessen Haus mit Hofstatt, Stadel und Garten in Ulm beim Neutor [abgegangen, östlich Olgastraße 80] neben dem Haus der Huglerin erhalten. Außerdem hat er ihnen noch 450 rheinische Gulden bezahlt. Das Ehepaar Fainagg übernimmt die Gewährleistung für das von ihnen übergebene Haus und stellt Konrad Schleicher dafür Bürgen.