Propst Ulrich und der Konvent zu Herbrechtingen verpflichten sich, nachdem Johann der Steinheimer, Heinrich Rot Tochtermann von Ulm und sein Bruder Hartmann, die Ehinger genannt, zum Seelenheil ihres Bruders Ulrich Steinheimer und ihrer Vordern die Katharinenkapelle neben dem Tor ihres Klosters gebaut und auf 8 Pfund Herrengels geschätzte Güter zu Bühlingen (Bissingen ob Lontal) gestiftet haben, eine tägliche Messe zu lesen, ein ewiges Licht zu brennen und an Ulrichs Todestag eine Jahrzeit zu halten, an der ein Bote des Heiligengeistspitals die Armen zu Ulm für dieses 3 Schilling Heller holen und diese ein gutes Mahl erhalten sollen. Die Ehinger selbst beziehen zur Beurkundung ihrer Stiftung noch 2 Fastenthümer zu Bissingen als Vogtrecht. Bei Nichteinhaltung der Stiftung fällt sie an Kloster Ehingen.
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Propst Ulrich und der Konvent zu Herbrechtingen verpflichten sich, nachdem Johann der Steinheimer, Heinrich Rot Tochtermann von Ulm und sein Bruder Hartmann, die Ehinger genannt, zum Seelenheil ihres Bruders Ulrich Steinheimer und ihrer Vordern die Katharinenkapelle neben dem Tor ihres Klosters gebaut und auf 8 Pfund Herrengels geschätzte Güter zu Bühlingen (Bissingen ob Lontal) gestiftet haben, eine tägliche Messe zu lesen, ein ewiges Licht zu brennen und an Ulrichs Todestag eine Jahrzeit zu halten, an der ein Bote des Heiligengeistspitals die Armen zu Ulm für dieses 3 Schilling Heller holen und diese ein gutes Mahl erhalten sollen. Die Ehinger selbst beziehen zur Beurkundung ihrer Stiftung noch 2 Fastenthümer zu Bissingen als Vogtrecht. Bei Nichteinhaltung der Stiftung fällt sie an Kloster Ehingen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 488 U 18
Bü 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 488 Herbrechtingen
Herbrechtingen >> Urkunden >> Allgemeines zur Geschichte des Klosters
1341 Dezember 24 (Am Heiligen Abend zu Weihnachten)
27 x 40 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Siegler: Probst Ulrich zu Herbrechtingen; Graf Ulrich der Ältere von Helfenstein; Graf Ulrich der Jüngere von Helfenstein; Konvent zu Herbrechtingen; Ulrich Vetzer
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel, anhägend, restauriert, vier Siegel fehlend, abgegangen
Siegler: Probst Ulrich zu Herbrechtingen; Graf Ulrich der Ältere von Helfenstein; Graf Ulrich der Jüngere von Helfenstein; Konvent zu Herbrechtingen; Ulrich Vetzer
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel, anhägend, restauriert, vier Siegel fehlend, abgegangen
Helfenstein, Ulrich VI. von; Graf, -1361
Herbrechtingen, Ulrich; Propst, um 1330-1362
Vetzer, Ulrich; um 1332-1350
Bissingen ob Lontal : Herbrechtingen HDH
Herbrechtingen HDH; Kloster
Ulm UL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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