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Butzbach: Vertauschen Gernhart Bell und Christoffel Echzell der Mittlere, Vorsteher des Hospitals, sodann Jacob Rübsamen und Marie seine eheliche ...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen >> 2 Orte, Buchstabe B >> 2.45 Butzbach
1610 Oktober 18 / 1610 Oktober 28 I
Hessen-Butzbach
Pergament unter Antonius Echzell und Henrich Dickhauts S. anhangenden Insiegeln
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1610 die Lucae Evangelistiae
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Butzbach: Vertauschen Gernhart Bell und Christoffel Echzell der Mittlere, Vorsteher des Hospitals, sodann Jacob Rübsamen und Marie seine eheliche Hausfrau, item Ebertt Streck und Margarethe, seine eheliche Hausfrau und Conrad Kell und Elisabeth, seine eheliche Hausfrau zu Butzbach Herrn Landgraf Philipp zu Hessen erstlich das Hospital 1/2 Viertel 13 Ruden minus 1/2 Viertel derselben, danach Jacob 1 Viertel 9/2 Rude und dann Conrad 1 1/2 Viertel 5/2 Ruden Gartens hinter der Burg gelegen gegen 15 Ruthen Gartens beim Hotzesborn, danach 1 Morgen 16/2 Rute und 1/16 desselben Ackers bei Weithens Garten, und dann 73 fl. 7 Turnos und 1 Pfennig Aufgelds
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.