Fritz Knawbeß, Bürger zu Tauberbischofsheim (Bischofsheim uff der Tauber), und Katherina, seine eheliche Hausfrau, verkaufen an Berchdolt Korich, Altaristen der St. Michaels-Vikarie in der Pfarrkirche zu Wertheim, eine Gülte von 3 1/2 Gold-fl. auf Haus, Wiesen und Wingerten, nämlich das jetzt von ihnen bewohnte Haus, daz etwan der Pfolin gewest ist un lyt unde dem brothuse gein Truchtelfings huse aber der strassen zwuschen Clein Heintzen und dem eckhuse oben an unserm hwse gein dem marcke daz vorzyten des Schonn Fritzen waz, der Kirche zu Bischofsheim mit 20 d auf Martini zinspflichtig, ferner auf 1 Morgen Wiesen an der Tawber gelegen zwuschen des spitals eckern zu Bischofsheim, Gotzen, am Stege und seinen Erben mit 1 d zinspflichtig, weiter auf etwa 2 Morgen Wingert am Hadermanßhelden zwuschen Werlin und Hannsen Gannsen, freieigen. Die Kaufsumme beträgt 70 fl. rh. Frankfurter Währung. Der Zins ist jährlich auf Martini kostenlos in Wertheim zu entrichten. Für den Fall der Zahlungssäumnis willigen die genannten Zinsempfänger in Veräußerung der Pfandgüter. Vorbehalten ist das Recht des Wiederkaufes mit der Kaufsumme auf Martini bei halbjähriger Aufkündigung. Joh[an]ns Herbort und Fritz Bewnder, Gotteshauspfleger zu Bischofsheim, und Gotz am Stege, Bürger daselbst, erklären ihr Einverständnis.