Sifrid Schrickelheine, Schöff zu Herborn, bekennt, daß er für sich selbst und seine verstorbene Frau Demele, die Tochter Johans an den Greydden, eine Seelstiftung gemacht und der Pfarrei Herborn eine jährliche Kornrente von 1 Malter aus der ihm gehörigen Langen Wiese am Rehbach (an dem wasczere ... dij rye) geschenkt habe, mit genauen Vorschriften über die Feier des Gedächtnisgottesdienstes für den Pfarrer und seine Gesellen (vgl. 1368 April 23 - U 640).
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Sifrid Schrickelheine, Schöff zu Herborn, bekennt, daß er für sich selbst und seine verstorbene Frau Demele, die Tochter Johans an den Greydden, eine Seelstiftung gemacht und der Pfarrei Herborn eine jährliche Kornrente von 1 Malter aus der ihm gehörigen Langen Wiese am Rehbach (an dem wasczere ... dij rye) geschenkt habe, mit genauen Vorschriften über die Feier des Gedächtnisgottesdienstes für den Pfarrer und seine Gesellen (vgl. 1368 April 23 - U 640).
170 I, U 717
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 14. Jahrhundert >> 1376-1399 >> 1378
1378
Ausfertigung, Pergament, Siegel 1 verloren, 2. beschädigt
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad Kalle, Priester und Geselle auf der Pfarre, Ludwig von Schönbach, Richard, Kaplan zu Ballersbach
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. Heinrich von Mengerskirchen, Wepener, 2. Henze von Dilln, Schöff zu Herborn.
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. Heinrich von Mengerskirchen, Wepener, 2. Henze von Dilln, Schöff zu Herborn.
mit Auslassungen gedruckt: Wyss, Hessisches Urkundenbuch 3, 143 Nr. 1155; Abschrift: Abt. 171 Z 4581
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ