Lutter Rouver von Wevelinghoven verkauf t für eine ihm bereits bezahlte Geldsumme mit Zustimmung seines Vaters Heinrich Rouver an Gertrud van dem Haeve und Jakob, deren ehelichen Sohn, Vizekurat der Pfarrkirche zu (Hoch-)Emmerich im Land Moers, und an Peter ther Schuyren und seine Ehefrau Dilien zu gleichen Teilen eine erbliche Jahrrente von 8 Maltern Gerste moersischen Maßes, die aus dem Hof zu (Hoch-)Emmerich im Land Moers, der von Amelie von Bentheim, Gräfin zu Neuenahr und Frau zu Alpen, zu Lehen geht, jeweils am 11. November in (Hoch-)Emmerich zu entrichten ist. Die Rente ist mit 80 Rheinischen Gulden, zahlbar zu Moers, wiedereinlösbar, zu Unterpfand stehen der genannte Hof und sämtliche übrigen Güter Lutters. Wegen Siegelkarenz bittet Lutter seinen Vater um Besiegelung. Heinrich Rouver erklärt seinen Konsens und kündigt sein Siegel an. Heinrichs Ehefrau Loeff gebraucht dessen Siegel hierzu. Lutter bittet die Gräfin Amelie als Lehnherrin des Hofes um Bestätigung des Rentverkaufs und um Besiegelung. Diese bestätigt den Verkauf und kündigt ihr Siegel an.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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