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Anna, Herzogin von Mecklenburg, Landgräfin von Hessen, und die
Räte des Fürstentums Hessen bekunden, dass Daniel von Fischborn, Amtmann
von Rocken...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1511-1520
1518 Januar 29
Ausfertigung, Papier, zwei aufgedrückte Papiersiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der gegeben ist Freytags nach Conversio Pauli anno Domini millesimo quingentesimo decimo octavo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Anna, Herzogin von Mecklenburg, Landgräfin von Hessen, und die Räte des Fürstentums Hessen bekunden, dass Daniel von Fischborn, Amtmann von Rockenstuhl und die Bürgermeister, Räte, Zünfte und Gemeinden der Städte Fulda, Hünfeld und Geisa Annas Sohn Philipp [dem Großmütigen], Landgraf von Hessen, wegen Philipps Rechten (offnung unnd gerechtikeyt), die er an den vier Orten hat, Eide und Gelübde geleistet haben. Aufgrund eines Streits zwischen Mainz, Hessen und Fulda konnte der Burgfrieden bisher noch nicht umgesetzt werden. Deshalb versprechen Anna und die Räte den Amtsträgern der vier Orte an Eides statt, sich an den Burgfrieden mit diesen Orten und Fulda zu halten, bis der Streit beigelegt ist und der ursprüngliche Burgfrieden gelten kann. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Papiersiegel 1, Papiersiegel 2)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Anna, Herzogin von Mecklenburg, Landgräfin von Hessen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Räte des Fürstentums Hessen
Vgl. hierzu Nr. 1451.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.