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Biberfang in Delecke (Westfalen)
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D 12 Großherzoglich-Hessisches Hausarchiv: Kabinettsregistratur
Großherzoglich-Hessisches Hausarchiv: Kabinettsregistratur >> 2 Buchstabe B
1804, 1807
Enthält: Bericht des landgräflichen Forstmeisters v. Schwartzkoppen über das Aufkommen der Biber in Allagen und Delecke in Westfalen, Arnsberg 1804
Enthält: Quittung des landgräflichen Forstmitaufsehers Clemens Wunsch für empfangenes Fanggeld für einen Biber, 1804
Enthält: Hoffnung auf Transport eines lebenden Bibers von Westfalen nach Darmstadt, 1804
Enthält: Nachricht über den geglückten Fang eines Bibers und dessen beabsichtigten Transport nach Darmstadt, 1807
Enthält: Promemoria Dr. G. Bekkers, Oberforstkollegial-Assessor, über die geplante Unterbringung des Tieres im Bessunger Orangeriegarten [mit zwei Handskizzen], 1807
Enthält: Aufzählung der Bibernahrung, o.J. [1807]
Enthält: Schilderung der Lebensumstände des gefangenen Tieres in Delecke, Westfalen, durch Forstmeister v. Schwartzkoppen; Überlassung des Bibers an Herrn Wünsch 'zum beliebigen Gebrauch', da keine passende Unterkunft in den herrschaftlichen Gärten gefunden werden konnte, 1807
Enthält: Vorschläge v. Schwartzkoppens zur Entlohnung Wünschs, 1807
Darin auch: Plan eines projektierten Biberbaus [in Darmstadt?], Durchschnitt und Grundriß, o.J. [1807]
Sachakte
Vermerke: Deskriptoren: Bekker, Georg Dr. (1770-1836) - GND: 117583502 (https://d-nb.info/gnd/117583502)
Vermerke: Deskriptoren: Wunsch, Clemens
Vermerke: Deskriptoren: Delecke
Vermerke: Deskriptoren: Schwartzkoppen
Vermerke: Deskriptoren: Westfalen
19 Bl.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.