K. Karl V. verkündet, nachdem am 5. September 1498 die Schenkin Barbara gegen das von Abt Martin von der Reichenau [am 17. Jan. 1498] (vgl. Urkunde von 1498 Jan. 17) gefällte Urteil in der Streitsache zwischen ihr und den Gff. Jerg, Ulrich und Hug zu Werdenberg und zum Heiligenberg appelliert hatte, dem Gf. Christoph zu Werdenberg und zum Heiligenberg einerseits und Werner Schenk von Stauffenberg andererseits das Urteil des Reichskammergerichts: Hinsichtlich des Hetzens von Füchsen und Hasen und auch der Immen habe Abt Martin übel geurteilt. Es soll deshalb auch bei dem Urteil durch Hans Jakob von Bodman, Hauptmann, und der geordneten Räte der Gesellschaft des St. Jörgenschilds des Teils im Hegau [vom 16. März 1495] (vgl. Urkunde von 1495 März 16) bleiben. Die Kosten des Verfahrens hat Gf. Christoph zu tragen.
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K. Karl V. verkündet, nachdem am 5. September 1498 die Schenkin Barbara gegen das von Abt Martin von der Reichenau [am 17. Jan. 1498] (vgl. Urkunde von 1498 Jan. 17) gefällte Urteil in der Streitsache zwischen ihr und den Gff. Jerg, Ulrich und Hug zu Werdenberg und zum Heiligenberg appelliert hatte, dem Gf. Christoph zu Werdenberg und zum Heiligenberg einerseits und Werner Schenk von Stauffenberg andererseits das Urteil des Reichskammergerichts: Hinsichtlich des Hetzens von Füchsen und Hasen und auch der Immen habe Abt Martin übel geurteilt. Es soll deshalb auch bei dem Urteil durch Hans Jakob von Bodman, Hauptmann, und der geordneten Räte der Gesellschaft des St. Jörgenschilds des Teils im Hegau [vom 16. März 1495] (vgl. Urkunde von 1495 März 16) bleiben. Die Kosten des Verfahrens hat Gf. Christoph zu tragen.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 78
II Wilflingen g 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Wilflingen
1523 März 6 (6. Tag des Monats März)
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Ausstellungsort: Nürnberg
Siegler: der A. (ksl. S.)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: S. abg.
Vermerke: 1) Unterschr: Caspar Hamerstetter iudex camerae imperialis protonotarius 2) Auf dem Umschlag: Confirmation. Von dem Kayser[lichen] Cam[m]ergericht. Über das von dem St. Georgen Schild im Hegau ergangene Urthl [con]tra Graffen von Werdenberg; A[nn]o 1523
Besonderheiten: Perg.-Libell
Siegler: der A. (ksl. S.)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: S. abg.
Vermerke: 1) Unterschr: Caspar Hamerstetter iudex camerae imperialis protonotarius 2) Auf dem Umschlag: Confirmation. Von dem Kayser[lichen] Cam[m]ergericht. Über das von dem St. Georgen Schild im Hegau ergangene Urthl [con]tra Graffen von Werdenberg; A[nn]o 1523
Besonderheiten: Perg.-Libell
Bodman, von; Hans Jakob, Hauptmann
Hamerstetter, Caspar, Protonotar
Reichenau, Äbte von; Martin
Schenk von Stauffenberg, Werner; -1529
Werdenberg, Ulrich von; Graf, -1503
Bodman, Bodman-Ludwigshafen KN
Heiligenberg FN
Nürnberg N
Reichenau KN
Werdenberg, St. Gallen [CH]; Grafschaft
Auseinandersetzungen; Schenken contra Grafen von Sigmaringen
Gerichte; Gesellschaft zum Georgenschild
Gerichte; Reichskammergericht
Jagdgerechtigkeiten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:48 MESZ
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