Bestätigte Urkundenabschriften; Konrad Schenk d.Ä. von Erbach; Johann von Stockheim; Diether Gang; Heinrich Knebel; Henne von Phrumheim; Winter vom Wasen; Kunz Landschad von Steinach bestätigen folgende Urkunden, die alle besiegelt und unzerrissen "nit geschauben, nit kantzelliert, nicht gedilget" wären: a. Schultheiß, Richter und Bürger der Stadt Weinsberg bestätigen, dass sie sich mit Konrad von Weinsberg d.Ä. vertragen haben; sie versprechen, keinen Bau mehr zu tun, zwischen der Stadt Weinsberg und der Burg, weder mit Graben noch mit Zaun, noch mit "Dullen" (Dielen) oder mit muren; sollten sie irgendetwas derartiges bauen, so sind sie schuldig an Konrad von Weinsberg 2.000 Pfund Heller zu bezahlen; auch soll der Bau abgebrochen werden; Konrad von Weinsberg und seine Erben haben von jeder Herdstatt in Weinsberg, die ist oder werden wird, 2 gute Heller und 4 Mark Silber von der Stadt zu fordern, und zwar alljährlich; es wird auch bestätigt, dass alle Leute, die "im Grunde" sitzen oder "uff dem wier" oder über den beiden Toren, den Herren von Weinsberg mit Bete und Steuer und allen Diensten dienlich sein sollen; diese Leute können keine Bürger werden; die Abgabe an den Weingärten gehört den Herren von Weinsberg, Gericht und Schultheißenamt gehört ihnen halb, die können auch einen Schultheißen als Reichsschultheißen einsetzen; mit der Pfarrei Weinsberg und den Pfründen hat die Stadt nichts zu schaffen; die Stadt erkennt auch alle Rechte, die die Weinsberg von Reiche haben, an; 31. März 1312, Weinsberg; Freitag nach dem Ostertage; der Vertrag war besiegelt mit: Stadtsiegel; Engelhard von Ebersberg d.Ä.; Friedrich von Hohenriet; b. Bestätigung des Königs Albert über die Rechte Konrads von Weinsberg in Weinsberg; 1301, Heidelberg; c. Bestätigung des Königs Albert über die Rechte Konrads von Weinsberg in Weinsberg; 1303, Windsheim; d. Bestätigung des Königs Heinrich über die Rechte Konrads von Weinsberg in Weinsberg; 1310, Doroltzheim; e. Bestätigung des Königs Heinrich über die Rechte Konrads von Weinsberg in Weinsberg; 1312, Pisa; f. Przmisl Herzog zu Teschin, Hofrichter Kaiser Karls, bestätigt auf einem Gerichtstag zu Prag, dass Engelhard von Weinsberg gegen die Bürgermeister, den Rat und die Bürger der Stadt Weinsberg um 6.000 Mark Silber geklagt hätte, die er von den Gütern der Stadt zu empfangen hätte; das kaiserliche Gericht setzt Engelhard von Weinsberg in den Nutzen dieses Geldes; Schirmer der Forderung ist Adolf Bischof von Speyer und Erzbischof zu Mainz, Gerhard Bischof von Würzburg, Rupprecht d.Ä. und d.J. von der Pfalz, Graf Eberhard und Graf Ulrich von Württemberg, Graf Friedrich, Burggraf zu Nürnberg, Graf Albrecht von Löwenstein, Kraft und Gottfried von Hohenlohe, alle Herren von Rechberg, alle von Sachsenheim, alle von Neipperg, alle von Helmstadt, alle von Gemmingen, alle von Venningen, alle von Berlichingen, alle von Wyler, alle Sturmfeder, alle von Stetten, alle von Ehrenberg, alle Hofwarten, alle von Sternfels, alle von Enzberg, alle von Liebenstein, alle von Urbach, alle von Talheim, alle Rüden und alle Bürger der Städte Eßlingen, Reutlingen, Rottweil, Weilderstadt, Schwäbisch Gmünd, Schwäbisch Hall, Heilbronn, Wimpfen, Nördlingen, Donauwörth, Bopfingen, Dinkelsbühl, Aalen; alle diese werden aufgeboten, die Rechte des Engelhard von Weinsberg zu schirmen und zu schützen bis er die vorgeschriebenen 6.000 Mark Silbers von denen von Weinsberg erhalten hat; 8. Okt. 1379; Samstag vor St. Dionysientag; Urkunde war besiegelt mit dem Siegel des Hofgerichtes und war ausgestellt am Montag nach Margaretentag 1375; die bestätigten Urkunden sind mit dem Siegel des Konrad Schenk von Erbach; des Johannes von Stockheim; Diether Gans; Heinrich Knebel; Hans von Phrumheim; Winter vom Wasen und Kunz Landschad versehen.