Der Mainzer Erzbischof Berthold [von Henneberg] verschreibt den halben mainzischen Anteil an Brückenau, nämlich ein Viertel, sowie an Schloss und Amt Schildeck, nämlich ein Achtel, in amtmannsweise an Graf Otto von Henneberg unter Vorbehalt des Rückkaufs. Dieser hatte ursprünglich den gesamten mainzischen Anteil von den Grafen Philipp von Rieneck und Philipp von Hanau ausgelöst, die andere Hälfte hat dann aber Abt des Klosters Fulda [Graf] Johann [von Henneberg] von ihm übernommen.
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Der Mainzer Erzbischof Berthold [von Henneberg] verschreibt den halben mainzischen Anteil an Brückenau, nämlich ein Viertel, sowie an Schloss und Amt Schildeck, nämlich ein Achtel, in amtmannsweise an Graf Otto von Henneberg unter Vorbehalt des Rückkaufs. Dieser hatte ursprünglich den gesamten mainzischen Anteil von den Grafen Philipp von Rieneck und Philipp von Hanau ausgelöst, die andere Hälfte hat dann aber Abt des Klosters Fulda [Graf] Johann [von Henneberg] von ihm übernommen.
Hochstift Fulda Urkunden 208
WU 117/139
Hochstift Fulda Urkunden 1499 Mai 4
Hochstift Fulda Urkunden
Hochstift Fulda Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1499 Mai 4
Hochstift Fulda
Papier
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Siegler bzw. Siegel: Unbes.
Überlieferung: Abschrift
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Mainz
Literatur: Repertorium: WU VII, 513
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Beschreibstoff bzw. Überlieferung: Pap., unbegl. Abschrift, dt.
Überlieferung: Abschrift
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Mainz
Literatur: Repertorium: WU VII, 513
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Beschreibstoff bzw. Überlieferung: Pap., unbegl. Abschrift, dt.
Beiliegend eine Aufstellung über die zum Amt Brückenau und Schildeck gehörenden Orte und Mannschaften sowie über die die zum Halbteil des Amtes gehörenden Einkünfte.
Henneberg, Berthold Graf von, Mainz, Erzbischof
Henneberg, Otto Graf von
Henneberg, Johann I. Graf von, Kloster Fulda, Abt
Rieneck, Philipp Graf von
Hanau, Philipp Graf von
Liebenstein, Jakob von, Mainz, Domdekan
Dhaun, Konrad von, Mainz, Erzbischof
Horlin, Johann, Brückenau
Erbach, Dietrich von, Mainz, Erzbischof
Riedesel, Hermann, Ritter
Hessen, Landgrafen von
Mainz (Rheinland-Pfalz), Erzbischof
Mainz (Rheinland-Pfalz), Domstift, Dekan
Brückenau (heute Bad Brückenau/Lkr. Bad Kissingen), Stadt
Brückenau (heute Bad Brückenau/Lkr. Bad Kissingen), Einwohner
Brückenau (heute Bad Brückenau/Lkr. Bad Kissingen), Kellerei
Brückenau (heute Bad Brückenau/Lkr. Bad Kissingen), Gericht
Brückenau (heute Bad Brückenau/Lkr. Bad Kissingen), Kemenate, Erzstift Mainz
Brückenau (heute Bad Brückenau/Lkr. Bad Kissingen), Öffnungsrecht, Erzstift Mainz
Schildeck (Ruine s Schildeck Gde. Schondra/Lkr. Bad Kissingen), Burg
Schildeck (Ruine s Schildeck Gde. Schondra/Lkr. Bad Kissingen), Burg, Burgfrieden
Schildeck (Ruine s Schildeck Gde. Schondra/Lkr. Bad Kissingen), Burg, Öffnungsrecht, Erzstift Mainz
Schildeck (Ruine s Schildeck Gde. Schondra/Lkr. Bad Kissingen), Gericht
Fulda (Hessen), Kloster, Abt
Lohr (Lkr. Main-Spessart)
Schweinfurt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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20.08.2025, 09:56 MESZ
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