Beurkundet wird, daß auf Befehl des Gf. Eberhard zu Mömpelgard (Mümpelgart) und Württemberg Dr. Balthasar Mesnang (Mesßnang) und Konrad Buch, Vogt zu Tübingen, im Streit zwischen Gf. Eberhard von Sonnenberg auf der einen Seite und den Speth (Spät) vom Stein auf der anderen und ihren Verwandten des Jagens halb den Spruch gefällt haben, daß er durch Albrecht von Rechberg und zwei von jeder Seite jeweils gestellte Zusätze nach Augenscheinnahme gütlich geschlichtet werden soll, was auch geschehen ist [näher geschildert], wobei Eberhard von Sonnenberg der Gegenpartei erlaubt hat, bis an die Grenzscheide der Herrschaft und Vogtei zum Bussen jagen zu dürfen und die Marken des Jagens für Gf. Eberhard wie folgt festgesetzt worden sind: Item von hursfurt under Zell an der Dhonaw in den thum zum Bussen aus dem thurn in die kurze speckh, die da ist zwischen Alischhaußen und Betzenweyler und auf den weeg, der gen Brackenhofen geet, da dannen in den Buchower see, in den wag, aus dem wag gen Buchow in den wendelstain und dannerthin in der Schüssen Ursprung, davon geen Otherschwang an die mauer, dannerthin in den Rindtsfurth, daraus in den hagnower furth aus dem hagnower furth in mentzlins felbin hei Aichstegen und geen Künseck in bawhoff und gen Riethhawsen in prunnen, aus dem prunnen in die Ostrach, die Ostrach ab bis in die Dhonaw und die Dhonaw ab bis wieder in die hursfurt.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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