Burkhard von Tannheim verschreibt seiner Frau Ursula Hofman 750 lb h als Heimsteuer und Morgengabe. Davon stammen 100 fl rh von Brun von Hertenstein, seiner Frau Margarethe und ihren Söhnen Werner und Heinrich - diese haften mit zwei Gütern zu Reutlingendorf; 120 lb h von Gräfin Agnes von Zollern - diese haftet mit ihren Gütern zu Sontheim; 500 lb h vom Propst (von Obermarchtal ?). Der A. übergibt seiner Frau drei Schuldbriefe; Treuhänder sind Burkhard der Harscher und Hans der Wuchrer, B. zu Ehingen.
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Burkhard von Tannheim verschreibt seiner Frau Ursula Hofman 750 lb h als Heimsteuer und Morgengabe. Davon stammen 100 fl rh von Brun von Hertenstein, seiner Frau Margarethe und ihren Söhnen Werner und Heinrich - diese haften mit zwei Gütern zu Reutlingendorf; 120 lb h von Gräfin Agnes von Zollern - diese haftet mit ihren Gütern zu Sontheim; 500 lb h vom Propst (von Obermarchtal ?). Der A. übergibt seiner Frau drei Schuldbriefe; Treuhänder sind Burkhard der Harscher und Hans der Wuchrer, B. zu Ehingen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 52 a U 203
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 52 a Archivalien aus dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg
Archivalien aus dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg >> II. Südwürttemberg >> 1. Urkunden
Urkunden
Schaden: Fragment: oben fehlt eine Zeile, am linken Rand fehlen ca. 5 cm, unterer Rand mit den Siegeln abgeschnitten, Textverlust ca. 1/5; abgelöster Einband ?
Siegler: 1) Burkhard der Harscher 2) Gutfried Hofman, Schwager des A. 3) Ulrich Nöt 4) Hans der Wuchrer 5) Albrecht von Tannheim 6) Ursula Hofman
Überlieferungsart: Ausfertigung
Anmerkungen: Bemerkung zur Datierung: Die Schrift deutet in die Zeit um 1360. Brun von Hertenstein ist bis 1385, seine Söhne aus 2. Ehe mit Margaretha Truchsessin von Dießenhofen sind seit 1385 belegt. Gfn. Agnes von Zollern ist vielleicht die Gattin Swiggers von Gundelfingen + 1398 (Hansmartin Schwarzmaier).
Siegler: 1) Burkhard der Harscher 2) Gutfried Hofman, Schwager des A. 3) Ulrich Nöt 4) Hans der Wuchrer 5) Albrecht von Tannheim 6) Ursula Hofman
Überlieferungsart: Ausfertigung
Anmerkungen: Bemerkung zur Datierung: Die Schrift deutet in die Zeit um 1360. Brun von Hertenstein ist bis 1385, seine Söhne aus 2. Ehe mit Margaretha Truchsessin von Dießenhofen sind seit 1385 belegt. Gfn. Agnes von Zollern ist vielleicht die Gattin Swiggers von Gundelfingen + 1398 (Hansmartin Schwarzmaier).
Früherer LO: GNM Reg. Nr. 9847; ZR: 5418 (auf der U 5419)
Dießenhofen, Margaretha Truchsessin von
Gundelfingen, Swigger von
Harscher, Burkhard
Hertenstein, Bruno von
Hertenstein, Heinrich von
Hertenstein, Margarethe von
Hertenstein, Werner von
Hofman, Gutfried
Hofman, Ursula
Nöt, Ulrich
Stargardt, J. A.; Verlag und Antiquariat
Tannheim, Albrecht von
Tannheim, Burkhard von
Wuchrer, Hans
Berlin B
Ehingen (Donau) UL
Obermarchtal UL; Kloster
Reutlingendorf : Obermarchtal UL
Sontheim : Heroldstatt UL
Heimsteuer
Morgengabe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ