Johann von Jülich-Kleve-Berg verleiht dem Torwärter Hermann van Buyr für ein Darlehen von 300 Gulden das Offerkampsgut, das als Besitz des Mörders Johann Offerkamp anheimgefallen ist (Offerkamp hatte in Ratingen den Priester Peter im Vorst auf offener Straße ermordet). Es folgen das gerichtliche Protokoll über den Mord und die Angaben der Berichte in den Brüggen, Ratingen und Gerresheim über die Besitzungen Offerkamps: Gericht Gerresheim: Schöffen Conraidt Thys, Frederich Schomacher, Henrich Ter Sypen, Henrich Kelner, Peter Fyx und Ailff Peltzer.
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Johann von Jülich-Kleve-Berg verleiht dem Torwärter Hermann van Buyr für ein Darlehen von 300 Gulden das Offerkampsgut, das als Besitz des Mörders Johann Offerkamp anheimgefallen ist (Offerkamp hatte in Ratingen den Priester Peter im Vorst auf offener Straße ermordet). Es folgen das gerichtliche Protokoll über den Mord und die Angaben der Berichte in den Brüggen, Ratingen und Gerresheim über die Besitzungen Offerkamps: Gericht Gerresheim: Schöffen Conraidt Thys, Frederich Schomacher, Henrich Ter Sypen, Henrich Kelner, Peter Fyx und Ailff Peltzer.
Findbuch 102.04.2 (Jülich-Berg, Urkunden, Nachträge), Nr. 1549
AA 0640 Handschriften (AA 0640)
Handschriften (AA 0640) >> 1. A. Register >> Berg: Causae Montenses = Band II
1532 Februar 15
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Berg: Causae Montenses = Band II
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:18 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.6. Sammlungen (Tektonik)
- 1.6.1. Handschriften (Tektonik)
- Handschriften AA 0640 (Bestand)
- 1. A. Register (Gliederung)
- Berg: Causae Montenses = Band II (Archivale)