Mandatum inhibitorium Auseinandersetzung um Beschlagnahme von Geld
Vollständigen Titel anzeigen
(1) 1754
Wismar K 144 (W K 5 n. 144)
Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 >> 23. 1. Kläger W
03.07.1751-10.07.1751
Kläger: (2) Johann Hinrich und Johann Friedrich Wegner als Söhne und Erben des verstorbenen Hinrich Wegner zu Wismar
Beklagter: Johann Friedrich Gustmeyer als Provisor der St. Jacobshebung zu Wismar
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Heider (A), Dr. Theodor Johann Quistorp (P)
Fallbeschreibung: Kl. haben erfahren, daß Hans Kahl seinen Hof Klein Woltersdorf an die St. Jacobshebung für 13.000 Rtlr verkauft hat. Da Kl. noch 8.448 Rtlr von Kahl zu fordern haben, bitten sie um Mandat an Bekl., die Summe nicht an Kahl auszuzahlen. Das Tribunal lehnt die Bitte am 09.07.1751 ab.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1751
Prozessbeilagen: (7) Aufstellung Wegners über die Güter, die Kl. in seinem Besitz hat und die zum Erbe Hinrich Wegners gehören (8.448 Rtlr)
Beklagter: Johann Friedrich Gustmeyer als Provisor der St. Jacobshebung zu Wismar
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Heider (A), Dr. Theodor Johann Quistorp (P)
Fallbeschreibung: Kl. haben erfahren, daß Hans Kahl seinen Hof Klein Woltersdorf an die St. Jacobshebung für 13.000 Rtlr verkauft hat. Da Kl. noch 8.448 Rtlr von Kahl zu fordern haben, bitten sie um Mandat an Bekl., die Summe nicht an Kahl auszuzahlen. Das Tribunal lehnt die Bitte am 09.07.1751 ab.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1751
Prozessbeilagen: (7) Aufstellung Wegners über die Güter, die Kl. in seinem Besitz hat und die zum Erbe Hinrich Wegners gehören (8.448 Rtlr)
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ