Heinz Angneser, Bürger zu Altdorf, und Ehefrau Els Halderin verkaufen Prior und Konvent zu Weingarten bzw. ihrem Siechhaus für 4 1/2 lb h einen Ewigzins von 2 ß d Ravensburger oder anderer gängiger Münze, zahlbar an St. Martin, aus ihrem Haus und Hofstatt mit Garten in Altdorf, gelegen unterhalb des Weingartens des Klosters und anstoßend an Haus und Hofreite ¿Michel Schribers bzw. vorne an die Straße. Das Grundstück ist schon mit einem Zins des Spitals zu Weingarten von 2 ß d belastet und zahlt der Gemeinde Altdorf 2 ß d Steuer. Nach Rückvermerk hat Weingarten "diß underpfandt ... an sich erhandlet."
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Heinz Angneser, Bürger zu Altdorf, und Ehefrau Els Halderin verkaufen Prior und Konvent zu Weingarten bzw. ihrem Siechhaus für 4 1/2 lb h einen Ewigzins von 2 ß d Ravensburger oder anderer gängiger Münze, zahlbar an St. Martin, aus ihrem Haus und Hofstatt mit Garten in Altdorf, gelegen unterhalb des Weingartens des Klosters und anstoßend an Haus und Hofreite ¿Michel Schribers bzw. vorne an die Straße. Das Grundstück ist schon mit einem Zins des Spitals zu Weingarten von 2 ß d belastet und zahlt der Gemeinde Altdorf 2 ß d Steuer. Nach Rückvermerk hat Weingarten "diß underpfandt ... an sich erhandlet."
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 137
08621
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 15. Jahrhundert
1433 Februar 21 (an samstag vor sant Mathias tag des hailigen zwölfbotten)
19 x 32,3 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Altdorf
Aussteller: Heinz Angneser, Bürger zu Altdorf, und Ehefrau Els Halderin
Empfänger: Prior und Konvent zu Weingarten
Siegler: Oswald Tod, Ammann in Altdorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., eingenäht
Vermerke: Rückvermerke: "De domo Halders in Altdorf underm gotzh[hus] gelegen [...] für Barblen Werninen huß 2 ß d"; "zinßer anno 1625 Michel Rueff[,] schneyder underm Marckhstahll"; "anno 1642 zinßer Andreas Speth[,] schneider zu Altdorf."
Aussteller: Heinz Angneser, Bürger zu Altdorf, und Ehefrau Els Halderin
Empfänger: Prior und Konvent zu Weingarten
Siegler: Oswald Tod, Ammann in Altdorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., eingenäht
Vermerke: Rückvermerke: "De domo Halders in Altdorf underm gotzh[hus] gelegen [...] für Barblen Werninen huß 2 ß d"; "zinßer anno 1625 Michel Rueff[,] schneyder underm Marckhstahll"; "anno 1642 zinßer Andreas Speth[,] schneider zu Altdorf."
Angneser, Els
Angneser, Heinz
Halder, Els
Rueff, Michel
Schriber, Michel
Speth, Andreas
Tod, Oswald, Ammann
Wern, Barbara
Altdorf = Weingarten RV
Altdorf = Weingarten RV; Einwohner
Altdorf = Weingarten RV; Gemeinde
Ravensburg RV; Währung
Weingarten RV; Kloster, Prior und Konvent
Weingarten RV; Kloster, Siechhaus
Weingarten RV; Spital
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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