Landkreis Hörde: Landratsamt (1887-1929) (Bestand)
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12
Stadtarchiv Dortmund (Archivtektonik) >> Amtliche Überlieferung >> Zeitraum 1803 - 1929 >> Eingemeindete Orte, Kreis- und Gemeindeverbände >> Kreisverbände
[1810-01-01/1968-12-31]
Vorwort: Zum Bestand 12 Landkreis Hörde: Landratsamt (1887-1929)
Der "Bestand 12 (Landkreis Hörde: Landratsamt)" beinhaltet die Registraturunterlagen des Landratsamtes Hörde, und zwar der staatlichen Abteilung. Ein Teil der Unterlagen gelangte nach der Eingemeindung des Landkreises Hörde 1929 in das Stadtarchiv, der andere Teil gelangte in den 1950er und 60er Jahren über Ablieferungen der Verwaltungsämter der Stadt Dortmund an das Stadtarchiv; der letztgenannte Teil wurde in den 1980er Jahren aus diesen Verwaltungsablieferungen herausgenommen und dem bereits vorhandenen Provenienzbestand angegliedert. Der Bestand umfaßt 204 Archiveinheiten, deren Laufzeit mit Ausnahme einige Vorprovenienzen entsprechend der Bestandszeit der Behörde (Land-)Kreis Hörde von 1887 (Febr.24) bis 1929 (Aug.1) liegt.
Weitere Akten des Landratsamtes Hörde, die bereits vor der Eingemeindung an das Staatsarchiv in Münster abgegeben worden waren (33 Akten / 9 Kartons, 1843-1929), befinden sich ebendort (NRW Staatsarchiv Münster: Findbuch K 326).
Zur Behörde
Landräte [unvollständig!]:
Spring (+ 1910 in Osnabrück): ab 01.04.1887 kommissarischer Verwalter, ab 05.12.1887 Landrat, 25.05.1900 Ernennung zum Oberregierungsrat in Trier
von Storck: ab 01.07.1900 kommisarischer Verwalter, vorher Regierungsassistent im Reichsamt des Innern, 19.01.1901 Ernennung zum Landrat, Mitte Juni 1905 als Polizeidirektor nach Potsdam, später (1911) Polizeipräsident
Dr. Busch: 13.12.1905 zum Landrat ernannt, vorher als Staatskommissar bei der Berliner Börse als Regierungsassistent, bis 11.12.1907 Landrat, dann Finanzministerium bis 1911, 1911 Ernennung zum Geheimen Oberregierungsrat, Verwalter des Landratsamtes Nieder-Barnim
Dr. Luckhaus: 20.01.1902 bis Ende Nov. 1905 am Landratsamt Hörde tätig, Regierungsassistent; 24.06.1908 Ernennung zum Landrat
Hinweise zur Benutzung
Die Archivalien werden im Stadtarchiv unter Angabe der Signatur, die sich aus der Bestands- sowie der laufenden Nummer zusammensetzt (Beispiel: Bestand 12 Nr. 45), zur Einsichtnahme bestellt und sind bei Verwendung in Publikationen, Ausstellungen u. ä. mit Angabe des Archivs, der Bestands- und der laufenden Nummer zu zitieren (Beispiel: Stadtarchiv Dortmund, Bestand 12 Nr. 45).
Eine Konkordanz der alten und der jetzt gültigen Signaturen ist im Stadtarchiv vorhanden.
Der "Bestand 12 (Landkreis Hörde: Landratsamt)" beinhaltet die Registraturunterlagen des Landratsamtes Hörde, und zwar der staatlichen Abteilung. Ein Teil der Unterlagen gelangte nach der Eingemeindung des Landkreises Hörde 1929 in das Stadtarchiv, der andere Teil gelangte in den 1950er und 60er Jahren über Ablieferungen der Verwaltungsämter der Stadt Dortmund an das Stadtarchiv; der letztgenannte Teil wurde in den 1980er Jahren aus diesen Verwaltungsablieferungen herausgenommen und dem bereits vorhandenen Provenienzbestand angegliedert. Der Bestand umfaßt 204 Archiveinheiten, deren Laufzeit mit Ausnahme einige Vorprovenienzen entsprechend der Bestandszeit der Behörde (Land-)Kreis Hörde von 1887 (Febr.24) bis 1929 (Aug.1) liegt.
Weitere Akten des Landratsamtes Hörde, die bereits vor der Eingemeindung an das Staatsarchiv in Münster abgegeben worden waren (33 Akten / 9 Kartons, 1843-1929), befinden sich ebendort (NRW Staatsarchiv Münster: Findbuch K 326).
Zur Behörde
Landräte [unvollständig!]:
Spring (+ 1910 in Osnabrück): ab 01.04.1887 kommissarischer Verwalter, ab 05.12.1887 Landrat, 25.05.1900 Ernennung zum Oberregierungsrat in Trier
von Storck: ab 01.07.1900 kommisarischer Verwalter, vorher Regierungsassistent im Reichsamt des Innern, 19.01.1901 Ernennung zum Landrat, Mitte Juni 1905 als Polizeidirektor nach Potsdam, später (1911) Polizeipräsident
Dr. Busch: 13.12.1905 zum Landrat ernannt, vorher als Staatskommissar bei der Berliner Börse als Regierungsassistent, bis 11.12.1907 Landrat, dann Finanzministerium bis 1911, 1911 Ernennung zum Geheimen Oberregierungsrat, Verwalter des Landratsamtes Nieder-Barnim
Dr. Luckhaus: 20.01.1902 bis Ende Nov. 1905 am Landratsamt Hörde tätig, Regierungsassistent; 24.06.1908 Ernennung zum Landrat
Hinweise zur Benutzung
Die Archivalien werden im Stadtarchiv unter Angabe der Signatur, die sich aus der Bestands- sowie der laufenden Nummer zusammensetzt (Beispiel: Bestand 12 Nr. 45), zur Einsichtnahme bestellt und sind bei Verwendung in Publikationen, Ausstellungen u. ä. mit Angabe des Archivs, der Bestands- und der laufenden Nummer zu zitieren (Beispiel: Stadtarchiv Dortmund, Bestand 12 Nr. 45).
Eine Konkordanz der alten und der jetzt gültigen Signaturen ist im Stadtarchiv vorhanden.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ