UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XVIII
Enthält: Anwesend: Rektor Besold Nicolai, Pregizer, Harpprecht, Magirus, Neuffer, Rümelin, Plachetius, Gerhard, Simon, Gailfus, Cellarius, Schäffer; 1.) Bericht über die Audienz von Rektor und Dr. Rümelin in Stuttgart beim Landgrafen zu Sulz, Statthalter zu Stuttgart. Befehl an den Herzog zu Lothringen und Feldmarschall Gallas, die Früchte und Abgaben der Universität zugehen zu lassen. [UAT 2/18, Bl. 175]; 2.) Frage, ob man das an den Herzog gerichtete Schreiben weiterzuleiten habe; (Landgraf von Sulz, Achatz von Lainingen, Jakob Kran, Georg von Trestburg, Herr zu Wolckhenstein). [UAT 2/18, Bl. 175]; 3.) Auftrag an Johann Jakob Speidel (Anm. 1) um "sollicitation" beim Grafen Gallas. Entsendung von Syndikus und Notar zu Kommissar Hackhenborn nach Herrenberg wegen der Wolfenhausener Früchte. Versprechung der wöchentlichen Kontribution. [UAT 2/18, Bl. 175]; 4.) Aufforderung an den Syndikus, mit dem Weinverkauf fortzufahren. [UAT 2/18, Bl. 175']; 5.) Beschwerde der Frau Helena Demmler wegen einquartierter Soldaten; Bitte um Wein. [UAT 2/18, Bl. 175']; 6.) Gesuch des Sebastian Andreae (Anm. 2) aus Bayreuth um Aufnahme ins Lazarett. [UAT 2/18, Bl. 175']; Anm. 1: Johann Jakob Speidel: vgl. UAT 2/18,148. Anm. 2: Sebastian Andreae: MUT 22451 [1633].
Akte
Acta Senatus, Bd. XVIII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Gemeinfrei
17.12.2025, 09:39 MEZ
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