Reverse [Verpflichtungen] wegen von und nach Bautzen verabfolgter Erbschaften und den daraus entstandenen Abzugsgeldern
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62000 - 95
I.E.2/2
62000 Altes Archiv
Altes Archiv >> I. Allgemeine Verwaltungssachen >> I. Buchstabe E
1698 - 1741
Enthält u. a.: Johann Jacob Faber.- Hauptmann Johann Holm wegen der Erbschaft seiner Frau Johanna Eleonora geb. Schmied.- Hermann Traugott Rietschier wegen einem Garten in der Goschwitz.- Erbschaft der Dorothea Schöne, Tochter des Görlitzer Bürgermeisters Schöne.- Erbschaft der Christiane Schöttler aus Görlitz.- Resolution der Sechsstädte wegen der Verabfolgung von Erbschaften von einer in die andere Stadt.- Abzugsgeld beim Verkauf eines Bautzener Bierhofes von Jobst Hansen an Johann Heinrich Otte.- Erbschaft des Georg Martschink aus der Seidau.- Erbschaft des Gottlieb Lange in Döbeln.- Erbschaft Martin und Johann Strauß.- Erbschaft der Johanna Viktoria Faber.- Transferierung des Vermögens des Christian Rüdiger aus Hirschberg in Schlesien (heute Jelenia Gora, Polen).- Erbschaft des Martin Barthel aus Schmiedeberg in Schlesien. Erbschaft des Barettmachers Illinger aus Bischofswerda.- Erbschaft des Benjamin Stolle, Bürgermeister in Greiffenberg.- Erbschaft des Johann Christoph Scholze aus Bautzen.- Erbschaft des Johann Martin Miersch, Fleischer in Liegnitz (heute Legnica, Polen).- Erbschaft des Johann David Rothe, Tuchmacher in Cottbus.- Erbschaft der Brüder Andreas und Johann Christian Lehmann aus Hirschberg (heute Jelenia Gora, Polen).- Erbschaft des Heinrich Gottlieb Jäger aus Grimma.- Erbschaft des Gottfried Wendebaum aus der Seidau.- Erbschaft Calmann.
Umfang in Blatt: ca. 200 Bl.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 07:46 MESZ