Luftgaukommandos und Luftgaustäbe (Bestand)
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BArch RL 19
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Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 >> Luftwaffe >> Befehlshaber und Kommandanturen
1936-1945
Geschichte des Bestandsbildners: Seit dem 1.4.1936 wurden unterhalb der Luftkreiskommandos 15 Luftgaukommandos gebildet, deren Zahl sich am 1.7.1938 auf 10 verminderte. Im 2. Weltkrieg wurden weitere Luftgaue zusammengelegt, in den angegliederten Gebieten neue geschaffen, während in den besetzten Ländern Feld-Luftgaukommandos entstanden. Die Luftgaukommandos hatten die Mobilmachung vorzubereiten. Mit unterstellten Flakverbänden oblag ihnen die Luftverteidigung; außerdem war ihnen Bodenorganisation, Luftschutz, Flugsicherung und -meldedienst sowie die Luftwaffengerichtsbarkeit übertragen.
Bestandsbeschreibung: Unterhalb der Luftkreiskommandos (LKK) wurden ab dem 1. April 1936 fünfzehn Luftgaukommandos (LGK) gebildet, die am 1. Juli 1938 auf zehn verringert wurden. Im Krieg wurden weitere Luftgaue zusammengelegt, in den angegliederten Gebieten neue geschaffen und in den besetzten Ländern Feldluftgaukommandos eingerichtet.
Die Luftgaukommandos hatten die Mobilmachung vorzubereiten. Im Krieg oblag ihnen die Luftverteidigung, die Bodenorganisation, der Luftschutz, die Flugsicherung, der Flugmeldedienst und die Luftwaffengerichtsbarkeit. Übergeordnete Dienststellen waren zunächst die Luftwaffen- bzw. Luftkreiskommandos (vor 1939), dann die Luftflotten.
Inhaltliche Charakterisierung: Von folgenden Luftgaukommandos (LGK) ist Schriftgut überliefert:
LGK I (Königsberg), KTB des Luftgauarztes 1943 mit Berichten u.a. über Angriffe auf Königsberg und Gotenhafen, Verfahren vor dem Feldgericht, Besichtigung der Kriegsgefangenenlager Albertshof und Heydekrug, außerdem verschiedene Quartiermeisterunterlagen insbesondere über den Einsatz der Flak 1943.
LGK II (Posen, ab 1941 Warschau), Quartiermeisterunterlagen über Organisation, Dislozierung, Unterkunft und Liegenschaften sowie den Einsatz der NSKK-Brigade 2.
LGK III (Berlin), KTB des Ia mit Berichten über Luftangriffe auf Berlin, Brandenburg, Jüterbog, Magdeburg, Stettin (März-November 1940), Quartiermeister- und Verwaltungsunterlagen.
LGK IV (Dresden), Umfangreiche Unterlagen über den Erwerb von Flurstücken, 1934-1944, jeweils ein Aktenband zum Einsatz von Kriegsgefangenen und zum Wetterdienst.
LGK V (Stuttgart), Reste von Verwaltungs- und Quartiermeisterakten.
LGK VI (Münster), KTB Dezember 1942, KTB des Ia, Mai 1940-August 1941, KTB des Luftgauarztes, August 1939-Januar 1942, Quartiermeister- und Verwaltungsakten, Lageberichte, Unterlagen über Luftschutz (darin Berichte über Betriebe der Firma Krupp in Essen), Nachrichtenverbindungswesen, Personalangelegenheiten.
LGK VII (München), KTB, September 1939-Dezember 1940 mit Kurzberichten aller Sachbearbeiter des Stabes, Berichten über Luftangriffe und Einflüge sowie besondere Ereignisse auch außerhalb des Luftgaubereichs, Akten über Organisation des Luftschutzes, Zusammenarbeit mit Dienststellen der Zivilverwaltung und der NSDAP sowie über Einsatz und schulische Betreuung der Luftwaffenhelfer, Einsatz der SS-Nebelabteilung Obersalzberg, Eingaben an den Befehlshaber und Schriftgut des italienischen Betreuungsoffiziers über Behandlung und Stellung italienischer Soldaten und Kriegsgefangener (1944/45).
Luftgau VIII (Breslau-Krakau), Unterlagen über Arbeitseinsatz - auch von Ausländern und Kriegsgefangenen -, Liegenschaften in Schlesien, Organisation und Dislozierung der Luftverteidigungskräfte 1942/43, Zusammenarbeit mit dem Generalgouverneur und Partisanentätigkeit in Polen.
LGK XI (Hannover, ab 1940 Hamburg), KTB der Führungsgruppe des Stabs, August-Dezember1939, KTB des Stabs, April-August 1942. Der Überlieferung angeschlossen wurde eine von seinem Befehlshaber verfasste Geschichte des Luftgaus sowie nach der Kapitulation für die Royal Air Force angefertigte Tätigkeitsberichte der Sachbearbeiter des Stabes. Die übrigen Unterlagen dokumentieren Abschüsse und Verluste bei der Luftverteidigung mit einem Erfahrungsbericht über die Großangriffe auf Hamburg im August 1943 und die Werbung für die russische Befreiungsarmee Wlassows.
LGK XII (Wiesbaden), Luftlagemeldungen, Juli 1940-Juni 1943, Ic-Lageberichte sowie Akten betr. Luftschutz, Organisation und Dienststellenverwaltung.
LGK XIV (Nürnberg), KTB, September 1944-April 1945, das u.a. die Aufstellung und Auflösung von Einheiten sowie die alliierte Lufttätigkeit in den letzten Kriegsmonaten belegt.
LGK XVII (Prag), Unterlagen über Unterkünfte und Liegenschaften.
Von den restlichen Luftgaukommandos sowie den Feldluftgaukommandos sind nur Aktensplitter überliefert. Lediglich der Luftgaustab z.b.V. Afrika, später Feldluftgaukommando Tunis - ist mit Morgen-, Tages- und Abendmeldungen sowie dem Tätigkeitsbericht des leitenden Sanitätsoffiziers und dem KTB des Feldintendanten reichhaltiger vertreten.
Erschließungszustand: Findbuch 1971, Findbuchergänzung 1997
Vorarchivische Ordnung: Das lückenhaft überlieferte Schriftgut stammt vorwiegend aus Aktenrückführungen aus den USA und zu einem geringen Teil aus aus Großbritannien. Es gelangte über das Militärgeschichtliche Forschungsamt in das Bundesarchiv-Militärarchiv. 1991 wurden 31 Archivalieneinheiten mit Grundstücksunterlagen des Luftgaus VI aus dem Hauptstaatsarchiv Dresden an das Militärarchiv abgegeben.
Umfang, Erläuterung: 1625 AE
Zitierweise: BArch RL 19/...
Bestandsbeschreibung: Unterhalb der Luftkreiskommandos (LKK) wurden ab dem 1. April 1936 fünfzehn Luftgaukommandos (LGK) gebildet, die am 1. Juli 1938 auf zehn verringert wurden. Im Krieg wurden weitere Luftgaue zusammengelegt, in den angegliederten Gebieten neue geschaffen und in den besetzten Ländern Feldluftgaukommandos eingerichtet.
Die Luftgaukommandos hatten die Mobilmachung vorzubereiten. Im Krieg oblag ihnen die Luftverteidigung, die Bodenorganisation, der Luftschutz, die Flugsicherung, der Flugmeldedienst und die Luftwaffengerichtsbarkeit. Übergeordnete Dienststellen waren zunächst die Luftwaffen- bzw. Luftkreiskommandos (vor 1939), dann die Luftflotten.
Inhaltliche Charakterisierung: Von folgenden Luftgaukommandos (LGK) ist Schriftgut überliefert:
LGK I (Königsberg), KTB des Luftgauarztes 1943 mit Berichten u.a. über Angriffe auf Königsberg und Gotenhafen, Verfahren vor dem Feldgericht, Besichtigung der Kriegsgefangenenlager Albertshof und Heydekrug, außerdem verschiedene Quartiermeisterunterlagen insbesondere über den Einsatz der Flak 1943.
LGK II (Posen, ab 1941 Warschau), Quartiermeisterunterlagen über Organisation, Dislozierung, Unterkunft und Liegenschaften sowie den Einsatz der NSKK-Brigade 2.
LGK III (Berlin), KTB des Ia mit Berichten über Luftangriffe auf Berlin, Brandenburg, Jüterbog, Magdeburg, Stettin (März-November 1940), Quartiermeister- und Verwaltungsunterlagen.
LGK IV (Dresden), Umfangreiche Unterlagen über den Erwerb von Flurstücken, 1934-1944, jeweils ein Aktenband zum Einsatz von Kriegsgefangenen und zum Wetterdienst.
LGK V (Stuttgart), Reste von Verwaltungs- und Quartiermeisterakten.
LGK VI (Münster), KTB Dezember 1942, KTB des Ia, Mai 1940-August 1941, KTB des Luftgauarztes, August 1939-Januar 1942, Quartiermeister- und Verwaltungsakten, Lageberichte, Unterlagen über Luftschutz (darin Berichte über Betriebe der Firma Krupp in Essen), Nachrichtenverbindungswesen, Personalangelegenheiten.
LGK VII (München), KTB, September 1939-Dezember 1940 mit Kurzberichten aller Sachbearbeiter des Stabes, Berichten über Luftangriffe und Einflüge sowie besondere Ereignisse auch außerhalb des Luftgaubereichs, Akten über Organisation des Luftschutzes, Zusammenarbeit mit Dienststellen der Zivilverwaltung und der NSDAP sowie über Einsatz und schulische Betreuung der Luftwaffenhelfer, Einsatz der SS-Nebelabteilung Obersalzberg, Eingaben an den Befehlshaber und Schriftgut des italienischen Betreuungsoffiziers über Behandlung und Stellung italienischer Soldaten und Kriegsgefangener (1944/45).
Luftgau VIII (Breslau-Krakau), Unterlagen über Arbeitseinsatz - auch von Ausländern und Kriegsgefangenen -, Liegenschaften in Schlesien, Organisation und Dislozierung der Luftverteidigungskräfte 1942/43, Zusammenarbeit mit dem Generalgouverneur und Partisanentätigkeit in Polen.
LGK XI (Hannover, ab 1940 Hamburg), KTB der Führungsgruppe des Stabs, August-Dezember1939, KTB des Stabs, April-August 1942. Der Überlieferung angeschlossen wurde eine von seinem Befehlshaber verfasste Geschichte des Luftgaus sowie nach der Kapitulation für die Royal Air Force angefertigte Tätigkeitsberichte der Sachbearbeiter des Stabes. Die übrigen Unterlagen dokumentieren Abschüsse und Verluste bei der Luftverteidigung mit einem Erfahrungsbericht über die Großangriffe auf Hamburg im August 1943 und die Werbung für die russische Befreiungsarmee Wlassows.
LGK XII (Wiesbaden), Luftlagemeldungen, Juli 1940-Juni 1943, Ic-Lageberichte sowie Akten betr. Luftschutz, Organisation und Dienststellenverwaltung.
LGK XIV (Nürnberg), KTB, September 1944-April 1945, das u.a. die Aufstellung und Auflösung von Einheiten sowie die alliierte Lufttätigkeit in den letzten Kriegsmonaten belegt.
LGK XVII (Prag), Unterlagen über Unterkünfte und Liegenschaften.
Von den restlichen Luftgaukommandos sowie den Feldluftgaukommandos sind nur Aktensplitter überliefert. Lediglich der Luftgaustab z.b.V. Afrika, später Feldluftgaukommando Tunis - ist mit Morgen-, Tages- und Abendmeldungen sowie dem Tätigkeitsbericht des leitenden Sanitätsoffiziers und dem KTB des Feldintendanten reichhaltiger vertreten.
Erschließungszustand: Findbuch 1971, Findbuchergänzung 1997
Vorarchivische Ordnung: Das lückenhaft überlieferte Schriftgut stammt vorwiegend aus Aktenrückführungen aus den USA und zu einem geringen Teil aus aus Großbritannien. Es gelangte über das Militärgeschichtliche Forschungsamt in das Bundesarchiv-Militärarchiv. 1991 wurden 31 Archivalieneinheiten mit Grundstücksunterlagen des Luftgaus VI aus dem Hauptstaatsarchiv Dresden an das Militärarchiv abgegeben.
Umfang, Erläuterung: 1625 AE
Zitierweise: BArch RL 19/...
Luftgaukommandos/Luftgaustäbe (LKG), 1936-1945
94 Aufbewahrungseinheiten; 32,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Fremde Archive: Feldgericht des Kommandierenden Generals und Befehlshabers im Luftgau II (Posen) im Zentralen Militärarchiv Warschau (Best. Feldg./II-1, 77 Bde. 1940-1943)
Feldgericht des Kommandierenden Generals und Befehlshabers im Luftgau VIII (Breslau und Kutno) im Zentralen Militärarchiv Warschau (Best. Feldg./VIII, 58 Bde. 1939-1944)
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: RL 2-III Generalquartiermeister (Organisationsbefehle)
RL 20 Flughafenbereichskommandos
RL 21 Fliegerhorstkommandanturen
RL 22 Fliegertechnische Bodendienste
RL 24 Luftzeuggruppen
RL 25 Nachschubdienste der Luftwaffe
ZA 1 Studiengruppe der US-Historical Division
ZA 3 Studiengruppe Luftwaffe der US-Historical Division
N 175 Nachlass Hans Georg Pretzell
N 205 Nachlass Kurt Gottschling (LGK II)
MSg 1/459 (alt) Militärbiografische Sammlung (Donat)
MSg 2 Militärgeschichtliche Sammlung
Kart 43 Dislozierung der fliegenden Verbände, der Flak und der Bodenorganisation in Norwegen 1943
Amtliche Druckschriften: RLD 24
LGK III, Luftgauverordnungsblatt, 4 Hefte, 1941
LGK IV, Die Luftwaffe in Mitteldeutschland, 6 Hefte, 1941
LGK VI, Luftgauverordnungsblatt, 3 Hefte, 1939,1940
LGK VII, Verordnungsblatt, 3 Hefte, 1940, Im Fadenkreuz, 9 Hefte, 1941, 1942
LGK VIII, Luftgauverordnungsblatt, 22 Hefte, 1941-1942
LGK XI, Luftgauverordnungsblatt, 1941-1945, Rundverfügungen, 2 Hefte, 1942, 1944
LGK XII, Luftgauverordnungsblatt, 1 Heft, 1939, Soldatenzeitung des Luftgaus XII und XIII, 5 Hefte, 1941, 1942, Richtlinien für die Ausbildung im Wetterdienst, Heft 1, Beobachtungen auf Flugplätzen, 1939, Merkblatt für Bordfunker über Flugsicherungsmittel und Funkunterlagen,1941, Verzeichnis der baulichen Anlagen, Stand Juli 1943
LGK Belgien/Nordfrankreich, Anordnungen für das Kraftfahrwesen, 3 Hefte, 1943, 1944, Merkblatt über Sicherung von Lw.Beute und Behandlung von Kriegsgefangenen der Luftwaffe, 1943, Kraftfahrer-Merkblatt, 1941, Gasschutz-Merkheft, 1942, Dienstanweisung für Begleitkommandos der Luftwaffe im Bereich des Luftgaukommandos, Belgien/Nordfrankreich, 1943
LGK Westfrankreich, Beiträge für den Einheitsführer zur wehrgeistigen Führung der Truppe, 1910-1944, Die Arbeitsgemeinschaft,1941/1943
LGK Holland, Luftschutz-Merkblatt-Sammlung, 3 Hefte, 1943
LGK Moskau, Der Winter in Mittelrussland, o. Datum
LGK Norwegen, Luftschutz in Norwegen, 1944, Verdunklungsbestimmungen für Norwegen, 1941, Bestimmungen über den Luftschutz der Mineralöllager in Norwegen, 1942, "Kirkenes", 1941
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 24
Boog, Horst: Die deutsche Luftwaffenführung 1935-1945. Stuttgart 1982
Endres, Robert: Zum Verbleib der Luftwaffenakten beim Zusammenbruch 1945 und danach, in: Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hrsg.): 50 Jahre Luftwaffen- und Luftkriegs-Geschichtsschreibung, Freiburg 1970, S. 25-31
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur.5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Völker, Karl-Heinz: Die Deutsche Luftwaffe 1933-1939. Stuttgart 1967
Feldgericht des Kommandierenden Generals und Befehlshabers im Luftgau VIII (Breslau und Kutno) im Zentralen Militärarchiv Warschau (Best. Feldg./VIII, 58 Bde. 1939-1944)
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: RL 2-III Generalquartiermeister (Organisationsbefehle)
RL 20 Flughafenbereichskommandos
RL 21 Fliegerhorstkommandanturen
RL 22 Fliegertechnische Bodendienste
RL 24 Luftzeuggruppen
RL 25 Nachschubdienste der Luftwaffe
ZA 1 Studiengruppe der US-Historical Division
ZA 3 Studiengruppe Luftwaffe der US-Historical Division
N 175 Nachlass Hans Georg Pretzell
N 205 Nachlass Kurt Gottschling (LGK II)
MSg 1/459 (alt) Militärbiografische Sammlung (Donat)
MSg 2 Militärgeschichtliche Sammlung
Kart 43 Dislozierung der fliegenden Verbände, der Flak und der Bodenorganisation in Norwegen 1943
Amtliche Druckschriften: RLD 24
LGK III, Luftgauverordnungsblatt, 4 Hefte, 1941
LGK IV, Die Luftwaffe in Mitteldeutschland, 6 Hefte, 1941
LGK VI, Luftgauverordnungsblatt, 3 Hefte, 1939,1940
LGK VII, Verordnungsblatt, 3 Hefte, 1940, Im Fadenkreuz, 9 Hefte, 1941, 1942
LGK VIII, Luftgauverordnungsblatt, 22 Hefte, 1941-1942
LGK XI, Luftgauverordnungsblatt, 1941-1945, Rundverfügungen, 2 Hefte, 1942, 1944
LGK XII, Luftgauverordnungsblatt, 1 Heft, 1939, Soldatenzeitung des Luftgaus XII und XIII, 5 Hefte, 1941, 1942, Richtlinien für die Ausbildung im Wetterdienst, Heft 1, Beobachtungen auf Flugplätzen, 1939, Merkblatt für Bordfunker über Flugsicherungsmittel und Funkunterlagen,1941, Verzeichnis der baulichen Anlagen, Stand Juli 1943
LGK Belgien/Nordfrankreich, Anordnungen für das Kraftfahrwesen, 3 Hefte, 1943, 1944, Merkblatt über Sicherung von Lw.Beute und Behandlung von Kriegsgefangenen der Luftwaffe, 1943, Kraftfahrer-Merkblatt, 1941, Gasschutz-Merkheft, 1942, Dienstanweisung für Begleitkommandos der Luftwaffe im Bereich des Luftgaukommandos, Belgien/Nordfrankreich, 1943
LGK Westfrankreich, Beiträge für den Einheitsführer zur wehrgeistigen Führung der Truppe, 1910-1944, Die Arbeitsgemeinschaft,1941/1943
LGK Holland, Luftschutz-Merkblatt-Sammlung, 3 Hefte, 1943
LGK Moskau, Der Winter in Mittelrussland, o. Datum
LGK Norwegen, Luftschutz in Norwegen, 1944, Verdunklungsbestimmungen für Norwegen, 1941, Bestimmungen über den Luftschutz der Mineralöllager in Norwegen, 1942, "Kirkenes", 1941
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 24
Boog, Horst: Die deutsche Luftwaffenführung 1935-1945. Stuttgart 1982
Endres, Robert: Zum Verbleib der Luftwaffenakten beim Zusammenbruch 1945 und danach, in: Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hrsg.): 50 Jahre Luftwaffen- und Luftkriegs-Geschichtsschreibung, Freiburg 1970, S. 25-31
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur.5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Völker, Karl-Heinz: Die Deutsche Luftwaffe 1933-1939. Stuttgart 1967
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ