Nach Angaben des Appellanten hatte seine Mutter Catharina den Nachlaß seines Vaters, den sie als Leibzucht innehatte, in ihre 2. Ehe mit Peter von Upwick eingebracht. Die Appellation richtet sich dagegen, daß die 1. Instanz ihren gesamten Besitz, ungeprüft ob Eigentum oder Leibzucht, den Gläubigern seines Stiefvaters zugesprochen hatte. Insbesondere ging es um eine Jahrrente von 30 Goldgulden, die dem Appellanten von seiner Mutter zu seiner Ehe verschrieben worden war. Er wendet sich mit Zustimmung von Bürgermeister und Rat der Stadt Dortmund an das RKG, da diese keine Compulsoriales erlassen.
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Nach Angaben des Appellanten hatte seine Mutter Catharina den Nachlaß seines Vaters, den sie als Leibzucht innehatte, in ihre 2. Ehe mit Peter von Upwick eingebracht. Die Appellation richtet sich dagegen, daß die 1. Instanz ihren gesamten Besitz, ungeprüft ob Eigentum oder Leibzucht, den Gläubigern seines Stiefvaters zugesprochen hatte. Insbesondere ging es um eine Jahrrente von 30 Goldgulden, die dem Appellanten von seiner Mutter zu seiner Ehe verschrieben worden war. Er wendet sich mit Zustimmung von Bürgermeister und Rat der Stadt Dortmund an das RKG, da diese keine Compulsoriales erlassen.
AA 0627, 352 - B 790/2922
AA 0627 Reichskammergericht, Teil I: A-B
Reichskammergericht, Teil I: A-B >> 2. Buchstabe B
1570-1571 (1504-1570)
Enthaeltvermerke: Kläger: Johann von Berckhausen, Wesel, (Bekl.: Erben des Peter von Upwick) Beklagter: Gläubiger des verstorbenen Peter von Upwick, Bürgermeisters zu Wesel, (Kl.) Prokuratoren (Kl.): Dr. Laurenz Wildthelm 1570 - Dr. David Capito - Dr. Malachias Ramminger Prokuratoren (Bekl.): Dr. Alexander Reiffsteck [1570] 1570 - Dr. Johann Vest - Dr. Johann Gronberg - Dr. Laurentius Wildthelm - Dr. Martin Reichardt - Kuhorn (1570) Prozeßart: Appellationsprozeß Instanzen: 1. Bürgermeister und Rat der Stadt Wesel 1567-1569 - 2. RKG 1570-1571 (1504-1570) Beweismittel: Acta priora (Q 11) mit Rechnungs- und Geschäftsunterlagen Upwicks (43ff.) und Inventar seines Nachlasses (verzeichnet Schriftstücke ab 1421) (94-106). Beschreibung: 4 cm, 166 Bl., lose; Q 1-11, es fehlt Q 2*.
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 09:53 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.4. Reichsbehörden (Tektonik)
- 1.4.1. Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht, Teil I: A-B (Bestand)
- 2. Buchstabe B (Gliederung)