Ehevertrag zwischen dem verwitweten Seldner Johann Bitterolf von Pfuhl [Stadt Neu-Ulm] und Katharina Lutz von Markbronn ("Machtbronn") [Stadt Blaustein/Alb-Donau-Kreis]. Der Bräutigam hat aus seiner vierten Ehe mit Anna Maria geborene Kißling die zwei Töchter Barbara und Ursula. Der Vertrag wird im Beisein des Webers Michael Bucher und des Bauern Leonhard Zoller als Pfleger der Töchter des Bräutigams, dann des Kärrners Leonhard Veyel und des Seldners in Steinheim [Stadt Neu-Ulm] Heinrich Schlegel als Pfleger des Sohnes des Bräutigams aus seiner zweiten Ehe Georg sowie des Veit Lutz von Markbronn als Beistand der Braut geschlossen.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Seldner Johann Bitterolf von Pfuhl [Stadt Neu-Ulm] und Katharina Lutz von Markbronn ("Machtbronn") [Stadt Blaustein/Alb-Donau-Kreis]. Der Bräutigam hat aus seiner vierten Ehe mit Anna Maria geborene Kißling die zwei Töchter Barbara und Ursula. Der Vertrag wird im Beisein des Webers Michael Bucher und des Bauern Leonhard Zoller als Pfleger der Töchter des Bräutigams, dann des Kärrners Leonhard Veyel und des Seldners in Steinheim [Stadt Neu-Ulm] Heinrich Schlegel als Pfleger des Sohnes des Bräutigams aus seiner zweiten Ehe Georg sowie des Veit Lutz von Markbronn als Beistand der Braut geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 052
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1773 Juli 22.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Johann Bitterolf von Pfuhl und Katharina Lutz von Markbronn
Siegler: Karl Friedrich von Neubronner, Christoph Kässbohrer und Johann Eitel Jäger, Ratsherren und Pflegamtsverwalter in Ulm, mit dem größeren Siegel des Pflegamts auf Bitte der Eheleute und der Pfleger
Kanzleivermerke: 2. pfuhl. b. f. 335 (18./19. Jh.); N. 16 (18./19. Jh.); N. 47 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Inventar über den von der Braut in die Ehe eingebrachten Besitz vom 22. Juli 1773
2. Entwurf des Heiratsvertrags vom 26. Juli 1773
Datum: So geschehen Ulm, den 22. julii 1773.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Johann Bitterolf von Pfuhl und Katharina Lutz von Markbronn
Siegler: Karl Friedrich von Neubronner, Christoph Kässbohrer und Johann Eitel Jäger, Ratsherren und Pflegamtsverwalter in Ulm, mit dem größeren Siegel des Pflegamts auf Bitte der Eheleute und der Pfleger
Kanzleivermerke: 2. pfuhl. b. f. 335 (18./19. Jh.); N. 16 (18./19. Jh.); N. 47 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Inventar über den von der Braut in die Ehe eingebrachten Besitz vom 22. Juli 1773
2. Entwurf des Heiratsvertrags vom 26. Juli 1773
Datum: So geschehen Ulm, den 22. julii 1773.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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