Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
0546
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
War Stadt U Stadt Warendorf Urkunden Stadt Warendorf Urkunden
Stadt Warendorf Urkunden
1613 September 12
Regest: Die Eheleute Schmied Paul und Gertrud Pavenstedde nehmen 30 Reichstaler auf, die vor Zeiten der verstorbene Schweder Hoyer von den Provisoren der Schule aufgenommen hatte, danach aber von Walter Nimweg verzinst wurden. Jetzige Provisoren der Schule sind Werner Rolevinck, Johann Gyse und Johann Elckmann jun.. Die 30 Reichstaler werden jährlich auf Michaelis mit 1 1/2 Reichstaler verzinst. Sie verpfänden das von Nimweg gekaufte Haus an der Münsterstraße zwischen den Häusern des Bürgermeisters Werner Pagenstecker und des Franz Hündelinckhoff. Es bürgen 1. die Eheleute Hermann und Christine von Nochelen jun. mit ihrem Haus an der Fleischhauerstraße zwischen den Häusern des Johann Lohe und des Henrich Tüneken und mit ihrem Kamp vor dem Münstertor am Katzweg zwischen den Kämpen des Richters Velthauß und der Witwe des Henrich Heßeling, die Seggeweisch genannt; 2. die Eheleute Christian und Gertrud von Helver mit ihrem Haus an der Fleischhauerstraße zwischen den Häusern des Bertold Buschmann und des Johann Kleinewegge. Zeugen: Othmer Reddeker und Hermann Böekmann. Auszug aus dem Notariatsprotokoll des Hermann Wördemann.
Ausfertigung - Foliobogen. Alt: Abs. 2 D XVII 2, jetzt: A 832.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.