Friedberg, Burg: Kunz von Gladenbach, Bruder des + Peter von Gladenbach, verkauft als Treuhänder und namens der Kinder des Peter den Nutzen (beßerunge) von einem Stück Wiese [Lagebeschreibung] für eine Summe Geld an die Herren des Chors in der Burg Friedberg und ihre Präsenz und bestätigt den Erhalt der Kaufsumme.
Vollständigen Titel anzeigen
131
B 5 Urkunden der Burg Friedberg
Urkunden der Burg Friedberg >> Urkunden
1487 Juni 5
Ausf., Papier, Sg. abgef.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1487, ipsa die Bonifacii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Contze von Gladenbach, der Bruder Peters von Gladenbach, bekennt als Treuhälter der nachgelassenen Kinder Peters, Henn und Aylenn, den Verkauf eines Wiesenstücks 'bei dem Nuweheymer Wege' um eine ungenannte Summe an die Herren 'vff dem Chore' zur Burg Friedberg in ihre gemeine Präsenz
Vermerke (Urkunde): Siegler: Meister Siegfried auf Bittes des Ausstellers
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Contze von Gladenbach, der Bruder Peters von Gladenbach, bekennt als Treuhälter der nachgelassenen Kinder Peters, Henn und Aylenn, den Verkauf eines Wiesenstücks 'bei dem Nuweheymer Wege' um eine ungenannte Summe an die Herren 'vff dem Chore' zur Burg Friedberg in ihre gemeine Präsenz
Vermerke (Urkunde): Siegler: Meister Siegfried auf Bittes des Ausstellers
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.03.20252025, 12:22 MEZ