Johann von Reifenberg, Amtmann Landgraf Wilhelms zu Hessen, Johann Frei von Dehrn, Ritter, Amtmann Graf Johanns zu Nassau, Vianden und Diez, und Henrich Riedesel, Amtmann Gottfrieds Herrn zu Eppstein, Münzenberg, Graf zu Diez, verleihen als Amtleute der Grafschaft Diez Grenßen Claes, Snyder Henchin, Dilchins Henne, Wißheintzen, Schraen und Jollers Creistgen erblich den Wassergang zu der Mühle im Dorf Rennerod (Renderode), genannt 'Deill Molners' Mühle für jährlich 4 Gulden, Martini, Limburger Währung nach Diez und Hadamar, und lassen zu, daß die Einwohner der Dörfer Rennerod und Waldmühlen auf dieser Mühle mahlen lassen sollen, doch sollen die Mahlgäste so gehalten werden, daß sie nichts zu klagen haben.
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Johann von Reifenberg, Amtmann Landgraf Wilhelms zu Hessen, Johann Frei von Dehrn, Ritter, Amtmann Graf Johanns zu Nassau, Vianden und Diez, und Henrich Riedesel, Amtmann Gottfrieds Herrn zu Eppstein, Münzenberg, Graf zu Diez, verleihen als Amtleute der Grafschaft Diez Grenßen Claes, Snyder Henchin, Dilchins Henne, Wißheintzen, Schraen und Jollers Creistgen erblich den Wassergang zu der Mühle im Dorf Rennerod (Renderode), genannt 'Deill Molners' Mühle für jährlich 4 Gulden, Martini, Limburger Währung nach Diez und Hadamar, und lassen zu, daß die Einwohner der Dörfer Rennerod und Waldmühlen auf dieser Mühle mahlen lassen sollen, doch sollen die Mahlgäste so gehalten werden, daß sie nichts zu klagen haben.
170 I, U 2312
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 15. Jahrhundert >> 1476-1499 >> 1497
1497-10-29
Ausfertigung. Pergament. 3 Siegel an Presseln
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff sontag nach sent Symon Judentag 1497
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller, jedoch für Henrich Riedesel, der zur Zeit sein Siegel nicht hat, Cone Rickel, Keller zu Diez.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller, jedoch für Henrich Riedesel, der zur Zeit sein Siegel nicht hat, Cone Rickel, Keller zu Diez.
Abschrift Ende 16. Jh. [1582?] in Abt. 170 II
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:08 MESZ