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Die Brüder Traboto und Heinrich von Steinau bekunden für sich,
ihre Schwestern und deren Kinder, dass sie sich mit Heinrich [von
Hohenberg], Abt v...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1316-1330
1327 Juli 6
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (Siegel Nr. 1 fehlt, Siegel Nr. 2 stark beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der wart gegebn do man zalte von Crists geburt driezehen hundert jar dar nach in dem sibenden und zwenzigestem jare an dem Mantage for sant Kilians tage
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Brüder Traboto und Heinrich von Steinau bekunden für sich, ihre Schwestern und deren Kinder, dass sie sich mit Heinrich [von Hohenberg], Abt von Fulda, und dem Dekan Dietrich und dem Konvent von Fulda wegen des Konflikts ihrer Vorfahren mit dem verstorbenen Bertho (Bertolde), Abt [von Fulda], vertragen und Burglehen in Lichtenberg und Bieberstein empfangen haben. Zehn Pfund Heller an Geld und sechs Pfund Gült gehen als Burglehen in Lichtenberg an Giso [von Steinau], [Trabotos Sohn] (min sun). Weitere sechzehn Pfund erhält Heinrich, Sohn des Heinrich [von Steinau], als Burglehen in Bieberstein. Bei einem Streit mit dem Kloster verlieren sie ihre Burglehen. Sie sollen in Poppenhausen ohne Zustimmung des Abtes keine Burg errichten. Sie versprechen Abt und Konvent Hilfe gegen Jedermann außer gegen das Bistum Würzburg. Abt und Konvent versprechen den Brüdern, sie gegen ihre Feinde zu unterstützen. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Traboto von Steinau], Heinrich von Steinau
Vgl. Urkunde Nr. 174.
Abt Bertho von Leibolz regierte von 1261-1271, Abt Bertho von Mackenzell von 1271-1272 und Abt Bertho von Bimbach von 1273-1286.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.