Ehevertrag zwischen dem verwitweten Perückenmacher Johann Schlegel und der ledigen Maria Juliana Dietz von Alerheim [Lkr. Donau-Ries]. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Rosina Friederike geborene Moser den Sohn Christian Ludwig. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein des Bortenmachers Christoph Lindacker und des Kürschners Bartholomäus Edel als Pfleger des Sohnes des Bräutigams sowie des Chirurgen Wilhelm Gottlieb Landauer als Beistand der Braut.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Perückenmacher Johann Schlegel und der ledigen Maria Juliana Dietz von Alerheim [Lkr. Donau-Ries]. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Rosina Friederike geborene Moser den Sohn Christian Ludwig. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein des Bortenmachers Christoph Lindacker und des Kürschners Bartholomäus Edel als Pfleger des Sohnes des Bräutigams sowie des Chirurgen Wilhelm Gottlieb Landauer als Beistand der Braut.
A Urk. Heiratsverträge, 624
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1787 September 27.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Johann Schlegel und Maria Juliana Dietz von Alerheim
Siegler: Die Ratsherren Albrecht Friedrich Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Theodor August Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Johann Friedrich Gaum und Anton Bayer, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 19 (18. Jh.); N. 539 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Ergänzung des Vertrags vom 12. Januar 1792
2. Entwurf des Vertrags vom 9. September 1787
3. Notiz über eine Erbschaft der Braut vom 23. Februar 1795
4. Inventar über den Besitz des Sohnes des Bräutigams aus erster Ehe vom 27. September 1787
5. Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 17. Dezember 1787
6. Notiz über eine Erbschaft der Braut vom 16. Juli 1799
Datum: So geschehen Ulm, den 27. septembris 1787.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Johann Schlegel und Maria Juliana Dietz von Alerheim
Siegler: Die Ratsherren Albrecht Friedrich Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Theodor August Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Johann Friedrich Gaum und Anton Bayer, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 19 (18. Jh.); N. 539 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Ergänzung des Vertrags vom 12. Januar 1792
2. Entwurf des Vertrags vom 9. September 1787
3. Notiz über eine Erbschaft der Braut vom 23. Februar 1795
4. Inventar über den Besitz des Sohnes des Bräutigams aus erster Ehe vom 27. September 1787
5. Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 17. Dezember 1787
6. Notiz über eine Erbschaft der Braut vom 16. Juli 1799
Datum: So geschehen Ulm, den 27. septembris 1787.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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