König Wilhelm I. erlaubt Auswanderung
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, None
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017 >> Unterlagen
18. August 2017
0:20:21 - 0:22:50
Wilhelm I. war verheiratet mit der russischen Zarentochter Katharina Pawlowna (1788-1819). Das neue Königspaar inszenierte sich von Beginn an in bewusster Abgrenzung zur Regierung des verstorbenen Königs Friedrich als fürsorgliche und tatkräftige Wohltäter, wobei Königin Katharina eine Schlüsselstellung zukam. Zur Verhütung zukünftiger Ernte- und Hungerkrisen wurde durch den König im Jahr 1817 ein landwirtschaftlicher Verein zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Anbaumethoden gegründet, und ein Jahr später folgte mit der Landwirtschaftlichen Unterrichts-, Versuchs- und Musteranstalt eine agrarwissenschaftliche Hochschule, die noch heute als Universität Hohenheim existiert. Der Förderung landwirtschaftlicher Innovationen sollte außerdem seit 1818 das Landwirtschaftliche Hauptfest dienen, das als Cannstatter Volksfest schon im ersten Jahr seines Entstehens die Massen anzog.
Albrecht Ernst, Achivar im Hauptstaatsarchiv Stuttgart, über die königliche Verordnung im August 1817, aus Württemberg auszuwandern und über die Einführung einer neuen Agrarpolitik von König Wilhelm I.
Wilhelm I. war verheiratet mit der russischen Zarentochter Katharina Pawlowna (1788-1819). Das neue Königspaar inszenierte sich von Beginn an in bewusster Abgrenzung zur Regierung des verstorbenen Königs Friedrich als fürsorgliche und tatkräftige Wohltäter, wobei Königin Katharina eine Schlüsselstellung zukam. Zur Verhütung zukünftiger Ernte- und Hungerkrisen wurde durch den König im Jahr 1817 ein landwirtschaftlicher Verein zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Anbaumethoden gegründet, und ein Jahr später folgte mit der Landwirtschaftlichen Unterrichts-, Versuchs- und Musteranstalt eine agrarwissenschaftliche Hochschule, die noch heute als Universität Hohenheim existiert. Der Förderung landwirtschaftlicher Innovationen sollte außerdem seit 1818 das Landwirtschaftliche Hauptfest dienen, das als Cannstatter Volksfest schon im ersten Jahr seines Entstehens die Massen anzog.
Albrecht Ernst, Achivar im Hauptstaatsarchiv Stuttgart, über die königliche Verordnung im August 1817, aus Württemberg auszuwandern und über die Einführung einer neuen Agrarpolitik von König Wilhelm I.
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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