Zeugnisse, Magistratsatteste, Pässe, Erbteil eines Deserteurs u.a.
Vollständigen Titel anzeigen
Hist. Arch. (I), I-P-01
Hist. Arch. (I) "Historisches Archiv" der Stadt Solingen (1493-1858)
"Historisches Archiv" der Stadt Solingen (1493-1858) >> I Solingen 04 Verschiedenes, wie Rechte der Stadt, Bürgeraufnahmen
1707 - 1858
Enthält: Obligationen des Samuel Favon (niederländisch), 1707 (Bl. 01); Bedürftigkeitszeugnis für lutherische Gemeinde (Forstmann) zwecks Kollekte, 1743 (Bl. 1-4); Magistratsattest: Erben Tesche haben keinen Anspruch mehr an der auf Peter Moll, Lennep, übergegangenen Obligation zu Lasten der Stadt Lübeck von 1672, 1745 (Bl. 5-12); von der Stadt ausgestellte Leumundszeugnisse, 1750-1754 (Bl. 12-16); Untersuchungen zur gefälschten Bettelerlaubnis des Peter Joist aus Millrath, 1775 (Bl. 17-23); Betrügereien, Gefangennahme und Vernehmung des Ludwig Wisselinck in Hamm, 1803 (Bl. 24-54, 58f, 215-251);
Zeugnis für Johann Philipp Kirschbaum anläßlich des Unglücks der Brüsseler Handelskompanie, 1772 (Bl. 55); Vollmacht der Eheleute Johann Abraham Schaaf oo Wilhemine Anna Dorothea Roß wegen Verwaltung des Erbes von Johann Mathias Roß ehemals "Directeur van Bengalen" (+ 31.12.1787 in Brüssel) (Bl. 56); Pass für den Kaufmann Johann Wilhelm Lütges für Reise nach Brabant, Flandern, Normandie und französische Provinzen, 1785 (Bl. 57); Untersuchung der Mißhandlung der Ehefrau Jüngel durch ihren Mann, 1809 (Bl. 60-63);
Johann Knecht bezeugt, dass Clamor und Elias Alte für seinen Säbelauftrag arbeiten, 1757 (Bl. 09); Johann Knechts Bediensteter Gneib, 1760 (Bl. 64-75); Zeugnis für Johann Peter Göbel aus Voerde nach 5-jähriger Ausbildung als Comptoir-Bedienter bei Johann Knecht, 1743 (Bl. 253); Schreiben des Monjoye an Johann Knecht über seine Forderungen, 1756 (Bl. 261f); Erbteil des Deserteurs Wilhelm Kirchhoff, 1767-1768, (Bl. 76-124) mit Inventar- und Vermögensaufstellung des verstorbenen Vaters Wilhelm Kirchhoff, Schriftwechsel mit Landesherrn, Rechnungen des Walder Chirurgen J. P. Bornemann für die Witwe Kirchhoff, des Schreiners Theodor Rütgers, des Apothekers Korte, detaillierte Aufstellungen der Ausgaben für die unmündigen Miterben und andere Kosten ab 1764 (z.B. Beerdigungskosten für Johann Wilhelm Kirchhoff, +14.08.1764, Bl. 92), Kaufvertrag des Wilhelm Kirchhoff 1720;
Arbeitszeugnisse, Führungszeugnisse, Reisepässe zwecks Arbeitssuche in anderen Orten, 1825-1833 (Bl. 124-204, 254, 266, 311-377), dsgl. 1858 (Bl. 378-383); Paßangelegenheit des Handlungsgehilfen Heubner aus dem Erzgebirge, 1792 (Bl. 205-214); Passierscheine für Militärfuhren, 1814-1815 (Bl. 257-265, 268-284, 306f); Wanderbuch des Schneiders Johann Engel aus Memeringhausen, 1826-1832 (Bl. 288-304); Konskriptionslosnummer (Bl. 305)
Zeugnis für Johann Philipp Kirschbaum anläßlich des Unglücks der Brüsseler Handelskompanie, 1772 (Bl. 55); Vollmacht der Eheleute Johann Abraham Schaaf oo Wilhemine Anna Dorothea Roß wegen Verwaltung des Erbes von Johann Mathias Roß ehemals "Directeur van Bengalen" (+ 31.12.1787 in Brüssel) (Bl. 56); Pass für den Kaufmann Johann Wilhelm Lütges für Reise nach Brabant, Flandern, Normandie und französische Provinzen, 1785 (Bl. 57); Untersuchung der Mißhandlung der Ehefrau Jüngel durch ihren Mann, 1809 (Bl. 60-63);
Johann Knecht bezeugt, dass Clamor und Elias Alte für seinen Säbelauftrag arbeiten, 1757 (Bl. 09); Johann Knechts Bediensteter Gneib, 1760 (Bl. 64-75); Zeugnis für Johann Peter Göbel aus Voerde nach 5-jähriger Ausbildung als Comptoir-Bedienter bei Johann Knecht, 1743 (Bl. 253); Schreiben des Monjoye an Johann Knecht über seine Forderungen, 1756 (Bl. 261f); Erbteil des Deserteurs Wilhelm Kirchhoff, 1767-1768, (Bl. 76-124) mit Inventar- und Vermögensaufstellung des verstorbenen Vaters Wilhelm Kirchhoff, Schriftwechsel mit Landesherrn, Rechnungen des Walder Chirurgen J. P. Bornemann für die Witwe Kirchhoff, des Schreiners Theodor Rütgers, des Apothekers Korte, detaillierte Aufstellungen der Ausgaben für die unmündigen Miterben und andere Kosten ab 1764 (z.B. Beerdigungskosten für Johann Wilhelm Kirchhoff, +14.08.1764, Bl. 92), Kaufvertrag des Wilhelm Kirchhoff 1720;
Arbeitszeugnisse, Führungszeugnisse, Reisepässe zwecks Arbeitssuche in anderen Orten, 1825-1833 (Bl. 124-204, 254, 266, 311-377), dsgl. 1858 (Bl. 378-383); Paßangelegenheit des Handlungsgehilfen Heubner aus dem Erzgebirge, 1792 (Bl. 205-214); Passierscheine für Militärfuhren, 1814-1815 (Bl. 257-265, 268-284, 306f); Wanderbuch des Schneiders Johann Engel aus Memeringhausen, 1826-1832 (Bl. 288-304); Konskriptionslosnummer (Bl. 305)
Archivale
Darin: Johann Knechts Privatkorrespondenz
Forstmann
Knecht, Johann
Tesche
Favon, Samuel
Moll, Peter
Joist, Peter
Wisselinck, Ludwig
Kirschbaum, Johann Philipp
Schaaf, Johann Abraham
Roß, Wilhelmine Anna Dorothea
Roß, Johann Math.
Lütges, Johann Wilhelm
Jüngel
Alte, Clamor
Alte, Elias
Gneib
Göbel, Johann Peter
Monjoye
Kirchhoff, Wilhelm
Bornemann, J. P.
Rütgers, Theodor
Korte
Heubner
Engel, Johann
Brüssel
Lennep
Lübeck
Millrath
Hamm
Brabant
Flandern
Normandie
Voerde
Memeringhausen
Bettler
Gesundheit
Handel
Handwerk - Schneider
Handwerk - Schreiner
Kriminalität
Medizin
Militär
Religion
Schneider
Arzt
Gefängnis
Apotheke
Fourage
Deserteur
Chirurg
Schreiner
Obligation
Kollekte
Gemeinde, lutherische
Zeugnis
Leumund
Betrug
Verhaftung
Mißhandlung
Testament
Wanderbuch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:20 MEZ