Oberamtsberichte, Bd. 72
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50009 Oberamt/Oberamtsregierung, Nr. 516 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50009 Oberamt/Oberamtsregierung
50009 Oberamt/Oberamtsregierung >> 03 Landesverwaltung >> 03.03 Behörden >> 03.03.16 Oberamtsberichte
1795
Enthält u. a.: Verbot der Getreideausfuhr nach Schlesien (Bl. 34-38).- Strittige Stuhlzinsen [Webstuhl] der Weber in Großschönau und Kleinschönau (Bl. 40-52).- Klage gegen die Gerichtsherrschaft auf Neschwitz auf Vergütung der bei der Entsetzung aus der Nahrung [bei der Verweisung aus dem Haus] zurückbehaltenen Inventargegenstände (Bl. 53-62).- Einziehung des aus den Dörfern eingeführten Fleischs durch die Fleischerinnung Zittau (Bl. 97-102).- Gestellung von Soldaten und Pferden (Bl. 157-165).- Entwurf eines Oberamtspatentes über Leuterungen gegen Appellationsgerichtsurteile (Bl. 176-191).- Einstellung der Getreideausfuhr nach Schlesien und Böhmen, Getreidepreise in der Oberlausitz (Bl. 202-206).- Untersuchung über die Verfassung von Flugblättern gegen den Rat zu Löbau (Bl. 212-219).- Schafhutung des Rats zu Bautzen mit Niederkainaer Schafen auf den Ackerbürgerfeldern vor dem Ziegeltor, dem Reichentor und dem Lauentor (Bl. 255-260).- Allodifizierung des halben landvogteilichen Mannlehngutes Storcha (Bl. 320-323).- Aufhebung des Ausfuhrverbotes für gesponnene und gebleichte Bauernwolle (Bl. 373-380).- Entlassung von Teilnehmern des Lohsaer Aufstandes aus dem Festungsbau in Dresden (Bl. 420-423).- Ernteprognosen (Bl. 446-451).- Verbietungsrecht der Zittauer Fleischerinnung gegen die Einfuhr von Fleisch (Bl. 532-540).- Verbot des Branntweinbrennens (Bl. 604-611).- Ernteergebnisse (Bl. 656-657, 701).- Strittiger Gesindedienst Schmöllner Untertanen in Neuschmölln (Bl. 677-680).- Ausfuhr sächsischer Töpferwaren nach Brandenburg (Bl. 728-731).- Bau eines Schauspielhauses in Bautzen (Bl. 783-786).
Oberamt
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:38 MEZ
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