Landratsamt und Kreiskommunalverwaltung Wanzleben (Bestand)
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C 30 Wanzleben (Benutzungsort: Magdeburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 02. Preußische Provinz Sachsen (1816 - 1944/45) >> 02.05. Regierung Magdeburg und nachgeordnete Behörden >> 02.05.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Magdeburg
(1785, 1801, 1812 -) 1816 - 1945 (- 1950)
Hinweis: Der Bestand enthält Archivgut, das personenbezogenen Schutzfristen gemäß § 10 Abs. 3 Satz 2 ArchG LSA unterliegt und bis zu deren Ablauf nur im Wege einer Schutzfristenverkürzung gemäß § 10 Abs. 4 Satz 2 ArchG LSA oder eines Informationszuganges gemäß § 10 Abs. 4a ArchG LSA zugänglich ist.
Findhilfsmittel: Findbücher von 1936 und 1965
Registraturbildner: Allgemeine Behördengeschichte siehe unter Tektonikgruppe 02.05.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Magdeburg.
Bestandsinformationen: Allgemeine Bestandsgeschichte siehe unter Tektonikgruppe 02.05.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Magdeburg.
Die älteren Akten und die Akten des Versicherungsamtes wurden in zwei Ablieferungen des Landratsamtes Wanzleben von 1913 und 1930 in das Staatsarchiv Magdeburg übernommen und 1936 geordnet. Dieser Teil des Bestandes führt heute die Bezeichnung A (alt). Im Jahre 1963 wurden die neueren Akten des Landratsamtes und die Akten des Kreisausschusses aus dem Kreisarchiv Wanzleben übernommen und 1965 geordnet. Diese Bestandteile tragen heute die Bezeichnungen A (neu) und B.
[Quelle: Gesamtübersicht des Staatsarchivs (Landeshauptarchiv) Magdeburg, Band III/2.- 1972]
Die Findbücher von 1936 (Haarnagel) und 1965 (Fischer) wurden im Rahmen der Vorbereitung der Onlinestellung der drei Teilbestände in den Jahren 2017-2019 überarbeitet (teilweise Erschließungsverbesserung, Neuverzeichnung der nur summarisch erfassten Akten zur Erteilung von Gewerbekonzessionen (Nr. 477-1160) des Teilbestandes C 30 Wanzleben B sowie Umsignierung und Neugliederung des Teilbestandes C 30 Wanzleben A (alt)). Der Gesamtbestand ist Ende 2020 sowohl online als auch über ein neues Findbuch recherchierbar.
Zusatzinformationen: Kreisgeschichte
Der 1816 gebildete Kreis Wanzleben setzte sich zum überwiegenden Teil aus Ortschaften des I., im Nordwestzipfel von Peseckendorf bis Berge auch des II. Distrikts des Holzkreises des Herzogtums Magdeburg zusammen. In der französisch-westfälischen Zeit gehörte das Kreisgebiet zum Distrikt Magdeburg des Elbdepartements. Der Sitz des Landratsamtes und der späteren Kreiskommunalverwaltung war Wanzleben.
Im Jahre 1862 wurde Buckau, das 1859 das Stadtrecht erhalten und schon von 1816 bis 1828 zum landrätlichen Kreis Magdeburg gehört hatte, endgültig an den Stadtkreis Magdeburg abgetreten. Im Jahre 1909 trat der Kreis den Restgutsbezirk Salbke-Kreuzhorst an den Kreis Jerichow I, im Jahre 1925 die Gemeinde Diesdorf an den Stadtkreis Magdeburg und schließlich im Jahre 1929 die Gemeinde Gehringsdorf an den Kreis Haldensleben ab. Im Übrigen blieb das Kreisgebiet bis 1950 und auch nach der Kreisreform vom Juni 1950 unverändert. Bei der demokratischen Verwaltungsreform von 1952 erhielt der Kreis eine Reihe von Gemeinden der Kreise Wolmirstedt und Haldensleben, während er andererseits einen Teil seines Gebietes an die Kreise Oschersleben (Altbrandsleben), Staßfurt, Schönebeck (Welsleben) und den Stadtkreis Magdeburg (Groß-Ottersleben) verlor. Der Kreis Wanzleben gehörte zum Bezirk Magdeburg der DDR.
Der Kreis umfaßte bei seiner Bildung 57 Ortschaften. Im Jahre 1939 waren es nach zahlreichen Eingemeindungen und der Auflösung der selbständigen Gutsbezirke 39 Gemeinden, darunter die Städte Egeln, Hadmersleben, Seehausen und Wanzleben.
[Quelle: Gesamtübersicht des Staatsarchivs (Landeshauptarchiv) Magdeburg, Band III/2.- 1972]
Findhilfsmittel: Findbücher von 1936 und 1965
Registraturbildner: Allgemeine Behördengeschichte siehe unter Tektonikgruppe 02.05.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Magdeburg.
Bestandsinformationen: Allgemeine Bestandsgeschichte siehe unter Tektonikgruppe 02.05.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Magdeburg.
Die älteren Akten und die Akten des Versicherungsamtes wurden in zwei Ablieferungen des Landratsamtes Wanzleben von 1913 und 1930 in das Staatsarchiv Magdeburg übernommen und 1936 geordnet. Dieser Teil des Bestandes führt heute die Bezeichnung A (alt). Im Jahre 1963 wurden die neueren Akten des Landratsamtes und die Akten des Kreisausschusses aus dem Kreisarchiv Wanzleben übernommen und 1965 geordnet. Diese Bestandteile tragen heute die Bezeichnungen A (neu) und B.
[Quelle: Gesamtübersicht des Staatsarchivs (Landeshauptarchiv) Magdeburg, Band III/2.- 1972]
Die Findbücher von 1936 (Haarnagel) und 1965 (Fischer) wurden im Rahmen der Vorbereitung der Onlinestellung der drei Teilbestände in den Jahren 2017-2019 überarbeitet (teilweise Erschließungsverbesserung, Neuverzeichnung der nur summarisch erfassten Akten zur Erteilung von Gewerbekonzessionen (Nr. 477-1160) des Teilbestandes C 30 Wanzleben B sowie Umsignierung und Neugliederung des Teilbestandes C 30 Wanzleben A (alt)). Der Gesamtbestand ist Ende 2020 sowohl online als auch über ein neues Findbuch recherchierbar.
Zusatzinformationen: Kreisgeschichte
Der 1816 gebildete Kreis Wanzleben setzte sich zum überwiegenden Teil aus Ortschaften des I., im Nordwestzipfel von Peseckendorf bis Berge auch des II. Distrikts des Holzkreises des Herzogtums Magdeburg zusammen. In der französisch-westfälischen Zeit gehörte das Kreisgebiet zum Distrikt Magdeburg des Elbdepartements. Der Sitz des Landratsamtes und der späteren Kreiskommunalverwaltung war Wanzleben.
Im Jahre 1862 wurde Buckau, das 1859 das Stadtrecht erhalten und schon von 1816 bis 1828 zum landrätlichen Kreis Magdeburg gehört hatte, endgültig an den Stadtkreis Magdeburg abgetreten. Im Jahre 1909 trat der Kreis den Restgutsbezirk Salbke-Kreuzhorst an den Kreis Jerichow I, im Jahre 1925 die Gemeinde Diesdorf an den Stadtkreis Magdeburg und schließlich im Jahre 1929 die Gemeinde Gehringsdorf an den Kreis Haldensleben ab. Im Übrigen blieb das Kreisgebiet bis 1950 und auch nach der Kreisreform vom Juni 1950 unverändert. Bei der demokratischen Verwaltungsreform von 1952 erhielt der Kreis eine Reihe von Gemeinden der Kreise Wolmirstedt und Haldensleben, während er andererseits einen Teil seines Gebietes an die Kreise Oschersleben (Altbrandsleben), Staßfurt, Schönebeck (Welsleben) und den Stadtkreis Magdeburg (Groß-Ottersleben) verlor. Der Kreis Wanzleben gehörte zum Bezirk Magdeburg der DDR.
Der Kreis umfaßte bei seiner Bildung 57 Ortschaften. Im Jahre 1939 waren es nach zahlreichen Eingemeindungen und der Auflösung der selbständigen Gutsbezirke 39 Gemeinden, darunter die Städte Egeln, Hadmersleben, Seehausen und Wanzleben.
[Quelle: Gesamtübersicht des Staatsarchivs (Landeshauptarchiv) Magdeburg, Band III/2.- 1972]
Laufmeter: 77.9
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
14.04.2025, 8:12 AM CEST
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- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 02. Preußische Provinz Sachsen (1816 - 1944/45) (Archival tectonics)
- 02.05. Regierung Magdeburg und nachgeordnete Behörden (Archival tectonics)
- 02.05.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Magdeburg (Archival tectonics)
- Landratsamt und Kreiskommunalverwaltung Wanzleben (Archival holding)