Sammlung von Schriftsätzen, Privatangelegenheiten des Kammerrats Karl Friedrich August Dathe von Burgk, Besitzfolge des Rittergutes Burgk von 1699 an
Vollständigen Titel anzeigen
10168 Grundherrschaft Burgk, Nr. 1649 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: A.a.4.
10168 Grundherrschaft Burgk
10168 Grundherrschaft Burgk >> 02. Rittergut Burgk >> 02.01. Patrimonialgericht >> 02.01.02. Gerichtsangelegenheiten, Übergang der Gerichtsbarkeit des Rittergutes Burgk an den Staat
(1699, 1723 - 1767, 1774, 1797, 1806, 1818 - 1819) 1845 - 1867
Enthält: Klage des ehemaligen Stallgehilfen Carl Gottlieb Lehmann wegen einer Lohnforderung, 1856.- Gesuch des Försters Johann Friedrich Wilhelm Müller aus Burgk um Erteilung des Heimatrechtes, 1859.- Klage vor dem Bezirksgerichtsamt Dresden wegen des Lohnes für den Diener Carl Ferdinand Krause, 1863.- Schulden des Goldarbeiters Adolph Heyder in Dresden, 1864.- Bedingungen für einen Bevollmächtigten.- Schulden des Bergrats Erdmann, 1845.- Gesuch des ehemaligen Obersteigers Karl Gottlob Limbach in Pesterwitz um Erhöhung seiner Pension, 1848.- Vortrag des Dr. Faucher über die Arbeiterfrage, o. D.- Wechselschuld von Alexander Ferdinand Kunth aus Dresden, 1855.- Repertorium zum Privatarchiv in der herrschaftlichen Schreibstube in Burgk, 1856.- Schenkung zweier Bücher an die Schullehrer in Burgk und das Fuhrwesen in Burgk, 1856.- Errichtung einer Anstalt zur Fabrikation transportablen Gases in Dresden, 1863.- Aufstellung von Kandidaten zur Reichstagswahl, 1866 - 1867.- Darlehnsgesuch von Carl Friedrich Berger aus Braunsdorf bei Tharandt, 1867.- Abschrift eines Lehnbriefes vom 7. Februar 1869 für Caspar Heinrich von Zeutzsch.- Abschriften der Kaufverträge über das Rittergut Burgk aus den Jahren 1723 bis 1767.- Abschrift eines Lehnbriefes für den Oberst und Kreiskommissar Caspar Heinrich von Zeutzsch vom 20. August 1740.- Abschrift eines Lehnbriefes für den Oberstleutnant Caspar Heinrich von Zeutzsch vom 21. August 1741.- Abschrift eines Lehnbriefes für den Rats-, Kauf- und Handelsmann Christian Theodor Seyler vom 28. September 1747.- Abschrift eines Lehnbriefes für Johanna Rahel Seyler vom 10. September 1765.- Abschrift eines Lehnbriefes für den Sekretär der Landes-Ökonomie-, Manufaktur- und Kommerziendeputation Carl Gottfried Dathe vom 16. März 1774.- Abschrift eines Lehnbriefes für den Hof- und Justizrat Dr. Carl Gottlob Dathe vom 18. Juli 1808.- Abschrift des Testaments von Karl Gottfried Dathe vom 16. Dezember 1797.- Abschrift des Testaments von Wilhelmine Sophie Kretzschmar, geb. Dathe, vom 26. Mai 1818.- Traditionsrezess wegen des Übergangs des Rittergutes Burgk an den preußischen Leutnant und Adjutant Carl Friedrich August Krebs vom 10. Oktober 1819.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:21 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 06. Herrschaften (Tektonik)
- 06.02 Sonstige Herrschaften (Tektonik)
- Grundherrschaft Burgk (Bestand)
- 02. Rittergut Burgk (Gliederung)
- 02.01. Patrimonialgericht (Gliederung)
- 02.01.02. Gerichtsangelegenheiten, Übergang der Gerichtsbarkeit des Rittergutes Burgk an den Staat (Gliederung)