Bericht of Investigation of Alleged War Crime.
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 047/0463a
former reference number: Flossenbürg 1
former reference number: 266, Folio 46
former reference number: 266a, Folio 46
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Flossenbürg >> Evakuierung und Befreiung
20. Jahrhundert
Adressat: Commanding General, Twelfth Army Group, APO 655, U. S. Army
Die beigefügten, eidesstattlichen Erklärungen sind sämtlich handgeschrieben und, außer einer, beigefügt (im Ordner sind nicht alle Aussagen vorhanden). Ein Zeuge wurde gefunden, der über den Evakuierungstransport Eggenfelden berichten konnte.
Das Konzentrationslager in Höhenrain, nahe Plattling, war ein Außenlager der Waffen-SS Kommandantur Konzentrationslager in Flossenbürg. 500 Häftlinge wurden von Flossenbürg nach Plattling transportiert. Ankunft am 21.02.1945.
Sie wurden 6 Wochen lang in einer Schule in Plattling einquartiert und dann zu einem Konzentrationslager, 50 m breit und 80 m lang, gebracht. Das Lagerhospital war die reinste Hütte.
Die beigefügten, eidesstattlichen Erklärungen sind sämtlich handgeschrieben und, außer einer, beigefügt (im Ordner sind nicht alle Aussagen vorhanden). Ein Zeuge wurde gefunden, der über den Evakuierungstransport Eggenfelden berichten konnte.
Das Konzentrationslager in Höhenrain, nahe Plattling, war ein Außenlager der Waffen-SS Kommandantur Konzentrationslager in Flossenbürg. 500 Häftlinge wurden von Flossenbürg nach Plattling transportiert. Ankunft am 21.02.1945.
Sie wurden 6 Wochen lang in einer Schule in Plattling einquartiert und dann zu einem Konzentrationslager, 50 m breit und 80 m lang, gebracht. Das Lagerhospital war die reinste Hütte.
Headquarters Third United States Army, Office of the Judge Advocate
Art: Durchschrift vom Original
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ