Differenzen wegen Wiederbesetzung der Gräfenstelle im Alten Land nach dem Tod des Matthaeus von Haren und Bestallung des Nicolaus von Höpken
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Rep. 5a, Nr. 1793
Rep. 5a Fach 128 Nr. 26
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 11 Die königliche Dienerschaft >> 2.2 11 24 Gräfen und Landessekretäre >> 2.2 11 24 1 Altes Land
1667-1674
Enthält: - Gesuch des Regierungsrats Nicolaus von Höpken an die Regierung vom 2. Januar 1667 um Beförderung seines gleichnamigen Sohnes, mit beigefügtem königlichen Exspektanzschreiben für diesen auf die nächste vakante Gräfenstelle im Alten Land vom 13. September 1666; Ladung der Gräfen Matthaeus von Haren und Dietrich von Düring vor die Regierung vom 26. Januar, mit nachfolgendem Schreiben der Gräfen vom 7. Februar 1667 - Gesuche des jungen Nicolaus von Höpken an die Regierung vom 3. und 20. Juli sowie 7. August 1671 um Übertragung der Gräfenstelle nach von Harens Tod - Notifikationsschreiben von Bürgermeister, Hauptleuten und Gevollmächtigten des Alten Landes an die Regierung vom 5. Juli 1671 wegen von Harens Tod und Präsentation von Kandidaten zur Wiederbesetzung des Gräfenamtes (mit Anlage: Verzeichnis der Gräfen von 1499 bis 1649), mit nachfolgendem Mandat der Regierung vom 20. Juli 1671 wegen Beweisführung hinsichtlich ihres Präsentationsrechts; Regierungsprotokoll vom 20. Juli 1671 wegen Wiederbesetzung des Gräfendienstes; Beweisschrift von Bürgermeister, Hauptleuten und Gevollmächtigten des Alten Landes vom 7. August 1671 (mit Anlagen) - Gesuche des Referendars Gustav Hempel, von Harens Schwiegersohn, vom 29. und 31. Juli sowie 4., 7., 12., 17. und 18. August 1671 um Übertragung des Gräfenamtes auf ihn, mit beigefügter königlicher Bestallung für Hempel vom 19. Juli 1671; Verantwortungsschrift von Höpkens gegen Hempel vom August 1671; Regierungsprotokolle vom 12. und 19. August 1671 - Mandat der Regierung an den Gräfen Dietrich von Düring und die Erben des verstorbenen Gräfen Matthaeus von Haren vom 7. August 1671 wegen Einlieferung von beglaubigten Kopien ihrer Gräfen-Bestallung und -Instruktion; Bericht Dietrich von Dürings zu seiner Bestallung vom 8. August 1671, mit beigefügten Dokumenten von 1648/49; Schreiben der von Haren'schen Erben vom 15. August 1671, mit beigefügter Bestallung vom 13. April 1645 - Schreiben des Gouverneurs Baron Henrik Horn an die Regierung vom 12. August 1671 wegen Ausfertigung der Bestallung für den Gräfendienst, mit Regierungsprotokoll und Antwortschreiben vom 14. August 1671;
Enthält: - Schreiben der Regierung an die schwedische Krone vom 15., 18. und 24. August 1671; königliche Antwortschreiben vom 24. und 27. November 1671 wegen weiterer Beweisführung zum Präsentationsrecht und Bestallung des Nicolaus von Höpken zum Gräfen; Mandat der Regierung an Bürgermeister und Hauptleute im Alten Land vom 21. Dezember 1671 wegen Beweisführung; Protokoll vom 29. Dezember 1671; Empfehlungsschreiben des Grafen Cordt Christoph von Königsmarck für die Deputierten des Alten Landes in Stockholm vom 4. Dezember 1671 - Gesuche Hempels an die Regierung vom 3. und 10. Januar 1672 um Aufschiebung der Amtseinführung von Höpkens, mit nachfolgendem Protokoll vom 11. Januar 1672; Gutachten des Regierungsrats Bartholomäus von Wolfsberg vom 19. Januar 1672; Schreiben des Tribunals an die Regierung vom 26. Januar 1672 wegen Appellationseingabe Hempels und Aufschiebung der Amtseinführung (mit Anlagen) - Beweisschrift von Bürgermeister, Hauptleuten und Gevollmächtigten des Alten Landes vom 17. Januar 1672 (mit Anlagen); Regierungsprotokolle vom 17./18. Januar 1672; Verfügung der Regierung für das Alte Land vom 19. Januar 1672 wegen des Präsentationsrechts; Protokoll vom 8. Februar 1672 - Bestallung der Regierung für Nicolaus von Höpken zum Gräfen des Alten Landes vom 22. Januar 1672, mit Revers von Höpkens - Berichte der Regierung an die schwedische Krone vom 15. Februar 1672 (mit Anlagen); Dankschreiben der Eingesessenen des Alten Landes an die Regierung vom 22. November 1672 wegen Unterstützung und Übergabe der königlichen Diplome für sie vom 18. September 1672 wegen des zukünftigen Präsentationsrechts bei der Bestallung eines Gräfen aus dem Hausmannsstand und eines Landes- und Gerichtssekretärs - Schreiben des Gräfen Nicolaus von Höpken an die Regierung vom 15. September 1674, mit beigefügter königlicher Konfirmation seiner Bestallung; Mandat der Regierung an die Kontributionsdirektoren im Alten Land vom 1. Oktober 1674 wegen von Höpkens Unterhalt - Schreiben der Eingesessenen des Alten Landes an die Regierung vom 23. November 1674, mit beigefügten königlichen Konfirmationen ihrer Privilegien vom 20. März 1674
Enthält: - Schreiben der Regierung an die schwedische Krone vom 15., 18. und 24. August 1671; königliche Antwortschreiben vom 24. und 27. November 1671 wegen weiterer Beweisführung zum Präsentationsrecht und Bestallung des Nicolaus von Höpken zum Gräfen; Mandat der Regierung an Bürgermeister und Hauptleute im Alten Land vom 21. Dezember 1671 wegen Beweisführung; Protokoll vom 29. Dezember 1671; Empfehlungsschreiben des Grafen Cordt Christoph von Königsmarck für die Deputierten des Alten Landes in Stockholm vom 4. Dezember 1671 - Gesuche Hempels an die Regierung vom 3. und 10. Januar 1672 um Aufschiebung der Amtseinführung von Höpkens, mit nachfolgendem Protokoll vom 11. Januar 1672; Gutachten des Regierungsrats Bartholomäus von Wolfsberg vom 19. Januar 1672; Schreiben des Tribunals an die Regierung vom 26. Januar 1672 wegen Appellationseingabe Hempels und Aufschiebung der Amtseinführung (mit Anlagen) - Beweisschrift von Bürgermeister, Hauptleuten und Gevollmächtigten des Alten Landes vom 17. Januar 1672 (mit Anlagen); Regierungsprotokolle vom 17./18. Januar 1672; Verfügung der Regierung für das Alte Land vom 19. Januar 1672 wegen des Präsentationsrechts; Protokoll vom 8. Februar 1672 - Bestallung der Regierung für Nicolaus von Höpken zum Gräfen des Alten Landes vom 22. Januar 1672, mit Revers von Höpkens - Berichte der Regierung an die schwedische Krone vom 15. Februar 1672 (mit Anlagen); Dankschreiben der Eingesessenen des Alten Landes an die Regierung vom 22. November 1672 wegen Unterstützung und Übergabe der königlichen Diplome für sie vom 18. September 1672 wegen des zukünftigen Präsentationsrechts bei der Bestallung eines Gräfen aus dem Hausmannsstand und eines Landes- und Gerichtssekretärs - Schreiben des Gräfen Nicolaus von Höpken an die Regierung vom 15. September 1674, mit beigefügter königlicher Konfirmation seiner Bestallung; Mandat der Regierung an die Kontributionsdirektoren im Alten Land vom 1. Oktober 1674 wegen von Höpkens Unterhalt - Schreiben der Eingesessenen des Alten Landes an die Regierung vom 23. November 1674, mit beigefügten königlichen Konfirmationen ihrer Privilegien vom 20. März 1674
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1585
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1666
Index-Gruppe: frei: GND:121773043:Höpken, Nicolaus von
Index-Gruppe: frei: GND:122986784:Horn, Henrik
Index-Gruppe: frei: GND:1068246138:Wolfsberg, Bartholomaeus von
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Haren, Matthaeus von, Gräfe, Altes Land Höpken, Nicolaus von, Gräfe, Altes Land, Bestallung Höpken, Nicolaus von, Regierungsrat Düring, Dietrich von, Gräfe, Altes Land Hempel, Gustav, Referendar Horn, Henrik Baron, Gouverneur Königsmarck, Cordt Christoph Graf von Wolfsberg, Bartholomäus von, Regierungsrat
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Gräfenstelle, Altes Land Bestallung, Höpken, Nicolaus von, Gräfe, Altes Land Gräfen, Altes Land Präsentationsrecht, Altes Land, Gräfen u. Landschreiber Landes- u. Gerichtssekretär, Altes Land Bestallungen, Gräfen, Altes Land Tribunal, Wismar Diplome, königliche, Altes Land
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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