Friedrich von Alzei Knappe, Bruder des Thileman genannt Dagesterne, schenkt dem Kloster Aulhausen eine von dem Knappen Johann, Sohne des verstorbenen Ritters Dudo Smend von Lorch verkaufte Rente aus einem Weinberge(nach der Rückschrift bei Lorch gelegen) unter Vorbehalt des lebenslänglichen Nießbrauches für Margarete und Altrud, Töchter seines Bruders Thileman und Konventualinnen zu Aulhausen.
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Friedrich von Alzei Knappe, Bruder des Thileman genannt Dagesterne, schenkt dem Kloster Aulhausen eine von dem Knappen Johann, Sohne des verstorbenen Ritters Dudo Smend von Lorch verkaufte Rente aus einem Weinberge(nach der Rückschrift bei Lorch gelegen) unter Vorbehalt des lebenslänglichen Nießbrauches für Margarete und Altrud, Töchter seines Bruders Thileman und Konventualinnen zu Aulhausen.
73, U 15
73 Kloster Marienhausen, Zisterzienserinnen
Kloster Marienhausen, Zisterzienserinnen >> Urkunden >> Urkunden >> 1180-1350
1308 September 23
Original, lateinisch, Pergament. Es siegelten a) Johann Grebe von Rüdesheim, Schultheiß zu Lorch, b) Johann Marschall von Waldeck, c) Heinrich genannt Scezzelhen(vergl. Bodmann II 336, das Siegel abgebildet daselbst Tafel II Nr. 30) und d) der Konvent von Aulhausen; die beiden letzteren SIegel sind erhalten
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ