Üli Fronrüter und Hans Han die Brotbecken, Bürger zu Ravensburg, verkaufen Ludwig [von Haltenberg], Abt, und dem Konvent von Weingarten für 450 lb h ihre Güter in Niederwaldhausen (=Unterwaldhausen), namentlich das Gut "zer Linden", in das Kirchsatz, Zwing und Bann sowie das Gericht des Weilers gehören, die Widem, auf der jetzt Heinz Frige sitzt, das Gut bei der Kirche, auf dem Klotz sitzt, und der Keglinen Gut, das auch Klotz bebaut, das Gut beim Brunnen, das Hans der Gästel bebaut, der Kempfinen Gut, aus dem Weingarten einen Zins von 6 ß d hatte, das Vogtrecht aus dem Gut Ülis des Smids, das 1 Viertel Kernen Ravensburger Maßes erträgt, und ein Gut in Guggenhausen.
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Üli Fronrüter und Hans Han die Brotbecken, Bürger zu Ravensburg, verkaufen Ludwig [von Haltenberg], Abt, und dem Konvent von Weingarten für 450 lb h ihre Güter in Niederwaldhausen (=Unterwaldhausen), namentlich das Gut "zer Linden", in das Kirchsatz, Zwing und Bann sowie das Gericht des Weilers gehören, die Widem, auf der jetzt Heinz Frige sitzt, das Gut bei der Kirche, auf dem Klotz sitzt, und der Keglinen Gut, das auch Klotz bebaut, das Gut beim Brunnen, das Hans der Gästel bebaut, der Kempfinen Gut, aus dem Weingarten einen Zins von 6 ß d hatte, das Vogtrecht aus dem Gut Ülis des Smids, das 1 Viertel Kernen Ravensburger Maßes erträgt, und ein Gut in Guggenhausen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 1431
B 515 U 1431
Waldhauser Amt fasc. 001 n. 10
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1383 August 14 (an Unser Frowen abent ze mittem Ougsten)
23,5 x 38 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Üli Fronrüter und Hans Han die Brotbecken, Bürger zu Ravensburg
Empfänger: Ludwig [von Haltenberg], Abt, und der Konvent von Weingarten
Siegler: Konrad Wirt, Bürgermeister, Ital Humpis, Stadtammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., 1 abg., 1 besch.
Empfänger: Ludwig [von Haltenberg], Abt, und der Konvent von Weingarten
Siegler: Konrad Wirt, Bürgermeister, Ital Humpis, Stadtammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., 1 abg., 1 besch.
Frige, Heinz der
Fronrüter, Üli
Gästel, Hans
Haltenberg, Ludwig von; Abt zu Weingarten
Han, Hans
Humpis, Ital; Stadtammann, ca. 14./15. Jh.
Klotz
Smid, Üli der
Wirt, Konrad; Bürgermeister
Guggenhausen RV
Keglinen Gut : Unterwaldhausen RV
Kempfinen Gut : Unterwaldhausen RV
Linden : Unterwaldhausen RV
Niederwaldhausen = Unterwaldhausen RV
Ravensburg RV; Bürgermeister
Ravensburg RV; Einwohner
Ravensburg RV; Maß
Ravensburg RV; Stadtammann
Unterwaldhausen RV
Unterwaldhausen RV; Einwohner
Unterwaldhausen RV; Gericht
Unterwaldhausen RV; Kirchsatz
Unterwaldhausen RV; Pfarrkirche
Unterwaldhausen RV; Widem
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:26 MEZ
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