Kaiser Maximilian befiehlt Bürgermeister und Rat der Stadt Frankfurt, Anthonien Welser, Ambrosien Hochstetter und N., ihren Brüdern, Verwandten und Gesellschaftern, Anthonien Koberger, Heinrich Knopff, Michael Rott, Enndressen Reiniger, Gilgen Menger, Wilhalmen Weidolt, Hannsen Wattenbach, Anthonien, dessen Knecht, auch Bürgermeister und Räten der Städte Augsburg und Nürnberg und allen Bürgern und Kaufleuten der genannten Städte, welche wegen der Acht und Oberacht, darein die Städte Danzig und Elbing gefallen waren, vor das kaiserliche Kammergericht geladen worden waren oder noch würden, dem früheren kaiserlichen Mandat, durch welches sie nach Aufhebung jener Acht von dem Erscheinen vor dem kaiserlichen Kammergericht entbunden worden waren, Gehorsam zu leisten und wenn das Kammergericht oder Sigmund Zwikopff etwas wider einen unter ihnen "procedirn, ausgeen, erkennen oder sprechen" würde, dem keine Folge zu leisten.
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Kaiser Maximilian befiehlt Bürgermeister und Rat der Stadt Frankfurt, Anthonien Welser, Ambrosien Hochstetter und N., ihren Brüdern, Verwandten und Gesellschaftern, Anthonien Koberger, Heinrich Knopff, Michael Rott, Enndressen Reiniger, Gilgen Menger, Wilhalmen Weidolt, Hannsen Wattenbach, Anthonien, dessen Knecht, auch Bürgermeister und Räten der Städte Augsburg und Nürnberg und allen Bürgern und Kaufleuten der genannten Städte, welche wegen der Acht und Oberacht, darein die Städte Danzig und Elbing gefallen waren, vor das kaiserliche Kammergericht geladen worden waren oder noch würden, dem früheren kaiserlichen Mandat, durch welches sie nach Aufhebung jener Acht von dem Erscheinen vor dem kaiserlichen Kammergericht entbunden worden waren, Gehorsam zu leisten und wenn das Kammergericht oder Sigmund Zwikopff etwas wider einen unter ihnen "procedirn, ausgeen, erkennen oder sprechen" würde, dem keine Folge zu leisten.
Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, A-Laden, Urkunden 150/*
Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, A-Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, A-Laden, Urkunden >> A-Laden, Urkunden (in chronologischer Reihung, mit Ausnahme der Inserte)
1516 August 7
Urkunden
ger
Überlieferung: Insert
Ausstellungsort: Innsbruck
Originaldatierung: G. zu Ynssbrugk, am sybenten tag des Monets Augusti etc. 1516.
Unternummer: *
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1516
Monat: August
Tag: 7
Äußere Beschreibung: Kopie in das Protokoll des Notars Johann Hipler über die Insinuation dieses Mandats an die obengenannten Bürgermeister und Bürger von Nürnberg vom 17. Februar 1517 aufgenommen. Siehe Nr. 150.
Ausstellungsort: Innsbruck
Originaldatierung: G. zu Ynssbrugk, am sybenten tag des Monets Augusti etc. 1516.
Unternummer: *
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1516
Monat: August
Tag: 7
Äußere Beschreibung: Kopie in das Protokoll des Notars Johann Hipler über die Insinuation dieses Mandats an die obengenannten Bürgermeister und Bürger von Nürnberg vom 17. Februar 1517 aufgenommen. Siehe Nr. 150.
Maximilian I., Kaiser
Welser, Anton
Hochstetter, Ambrosius
Koberger, Anton
Knopff, Heinrich
Rott, Michael
Reiniger, Endres
Menger, Egidius (Gilg)
Weidolt, Wilhelm
Wattenbach, Johann
Antonius (Knecht des Johann Wattenbach)
Zwikopf, Sigmund
Hipler, Johann (Notar)
Augsburg
Nürnberg
Danzig, Acht
Elbing, Acht
Innsbruck (Österreich), Ausstellungsort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Ratskanzlei - siehe auch Nürnberger Archivalien (Tektonik)
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- Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, A-Laden, Urkunden (Bestand)
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