Johannes Schantz, kaiserlicher Notar und kurmainzischer Schreiber, bezeugt, dass an diesem Tag im Dinghof zu Sindlingen bei Höchst in Anwesenheit ...
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B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 4 1441-1470
1450 Januar 23, Sindlingen
Gleichz. Abschrift eines Notariatsinstruments, Papier
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johannes Schantz, kaiserlicher Notar und kurmainzischer Schreiber, bezeugt, dass an diesem Tag im Dinghof zu Sindlingen bei Höchst in Anwesenheit des Abts Heinrich Ullner v. Limburg, der Edelknechte Konrad Dugel v. Karben und Henne v. Büches zu Staden die Dingmannen versammelt gewesen seien, nämlich Philipp von Hofheim, Schultheiß der Abtei Limburg zu Sindlingen, Kunz Schneider zu Oberliederbach, Henne Dill, Henne Baym von Oberliederbach, Henne Syncze, Kunz Falkenstein, Hartmut Schneider, Heinz Schern, Heinz Adel zu Sindl Ingen, Henne Mulich, Momper des Henne Jung, Walthers Sohn, Henne Dolde, Henne Eymer von Höchst, Momper des Junker Frank d.Ä. v. Kronberg, Jeckel Soder von Oberliederbach und Henne Licher von Hattersheim. Auf die Frage des Abts seien dann von den Dingmannen die Rechte des Limburger Hofs zu Sindlingen in einem Weistum gewiesen worden (wie im einzelnen ausgeführt) - Zeugen: Konrad Dugel v. Karben, Henne v. Büches zu Staden, Henne Eschbach v. Kriftel, genannt Kusen, Henne Klaus v. Ulensteden (Uhlstädt?), Heinrich v. Geismar, Geistlicher, Hammekylig, genannt Erlenbach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ