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Konrad Staiger, Schultheiß zu Sigmaringen (Sigmeringen der Stadtt), bekundet, daß vor ihn und das Gericht zu Sigmaringen die ehrbaren Hans Suener und Konrad Sulger, Heiligerpfleger der Johanneskapelle zu Sigmaringen, gekommen sind und durch ihren Fürsprecher gegen den ehrbaren Andreas Koch, seßhaft zu Sigmaringen, klagen ließen, der etliche Güter innehatte, aus denen der Kapelle eine jährliche Gült von 1 Vierling Wachs und 5 Schilling Heller aus einem Garten zu Sigmaringen vor dem Schmidstor bei der Werren (?) (1) (Anlieger: Heinz Luitfrids Garten; Straße) gingen. Koch hat einen Teil des Gartens verkauft und die Gült auf andere Güter gesetzt und damit die Gült ohne Wissen und Erlaubnis der Pfleger geschwächt. Die Pfleger fordern, daß Koch die Gült wieder aus dem verkauften Garten entrichten soll. Koch läßt durch seinen Fürsprecher entgegnen, er habe es mit Wissen und Vergönnen des Rates getan. Verhört werden der Aussteller, der Grueninger und der Taener. Das Urteil lautet: Koch muß die Gült wieder aus beiden Teilen des Gartens entrichten. Die Pfleger erhalten auf ihre Bitte eine Urkunde über das Urteil (1) Text an dieser Stelle durch Beschädigung des Pergaments unleserlich

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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