Apollonia Schüler, die Witwe des Georg Bächlin von Wettingen ("Wöttingen") [Gde. Nerenstetten/Alb-Donau-Kreis], bekennt, dass sie mit Wissen und Zustimmung ihrer Pfleger Johann Gnann, Müller auf den Riedmühlen [Stadt Langenau/Alb-Donau-Kreis], und Bartholomäus Manus von Wettingen von den Ratsherren Ulrich Schermar, Paul Rot und Johann Heinrich Gienger, derzeit Pfarrkirchenbaupfleger zu Ulm, ein der Pfarrkirchenbaupflege unterstehendes Gnadengut in Wettingen, das zuvor ihr verstorbener Ehemann bewirtschaftet hat, auf Lebenszeit bestanden hat. Sie verpflichtet sich, das Gut in gutem Kulturzustand zu halten und den Baupflegern davon jedes Jahr 10 Imi Roggen, 10 Imi Hafer und 4 Imi Fesen Ulmer Maß, 5 Pfund und 5 Schilling Heugeld, 100 Eier, 4 Hühner und 1 Fastnachtshuhn nach Ulm zu liefern. Bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben, unsachgemäßer Bewirtschaftung sowie nach ihrem Tod fällt das Gut wieder an die Baupflege zurück.