Konrad Sto(v)sser, freier Landrichter auf der Pürsch ("in der Piers"), bestätigt Märk von Schellenberg zu Wasserburg und seinem Sohn Burkhard, die mit Gregorius Pfefferhart von Konstanz erschienen, dass sie ihren Hof zu Hege und ihre Burg zu Wasserburg den Brüdern Ulrich ("Uli") und Rudolf ("Rudi") von Ebersberg übertragen wegen der Schulden, die sie bei Hans Brenner zu Lindau und anderen Leuten haben.
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Konrad Sto(v)sser, freier Landrichter auf der Pürsch ("in der Piers"), bestätigt Märk von Schellenberg zu Wasserburg und seinem Sohn Burkhard, die mit Gregorius Pfefferhart von Konstanz erschienen, dass sie ihren Hof zu Hege und ihre Burg zu Wasserburg den Brüdern Ulrich ("Uli") und Rudolf ("Rudi") von Ebersberg übertragen wegen der Schulden, die sie bei Hans Brenner zu Lindau und anderen Leuten haben.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 123 M a U 25
Bayerisches HStA, GU Lindau 288
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 123 M a Montfort-Tettnang, Grafschaft
Montfort-Tettnang, Grafschaft >> Urkunden
1374 Dezember 16 (an dem Sambstag nach santt Lucyentag)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Wangen
Siegler: A.
Überlieferungsart: Insert
Publiziertes Regest: UB St. Gallen, Band 6, Nr. 6498, 4
Siegler: A.
Überlieferungsart: Insert
Publiziertes Regest: UB St. Gallen, Band 6, Nr. 6498, 4
Pfefferhart; Gregorius
Schellenberg, Marquard ("Märk") von
Schellenberg; Burkhard
Stosser; Konrad, Landrichter
Hege : Wasserburg (Bodensee) LI
Konstanz KN
Lindau (Bodensee) LI
Wasserburg (Bodensee) LI
Wasserburg, LI; Burg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ