Briefe des Wilhelm Ludwig von Seldeneck an seine Mutter Wilhelmine Christine von Seldeneck und an seine Schwester Wilhelmine Louise von Seldeneck bzw. verheiratete von Montperny, sowie ein Brief an die Letztere von ihrem Vater Markgraf Wilhelm Ludwig von Baden
Vollständigen Titel anzeigen
E 29/VIII Nr. 70
E 29/VIII Familienarchiv von Tucher/Jüngere Linie/Leitheimer Zweig
Familienarchiv von Tucher/Jüngere Linie/Leitheimer Zweig
04.1781 - 06.07.1786
Enthält:
Undatiert (wohl April 1781, s. Bemerkungen): Brief des (Wilhelm Ludwig) v. Seldeneck (wohl aus Reichenthal) an seine Mutter (Wilhelmine Christine von Seldeneck) und an seine Schwester (Wilhelmine Louise von Seldeneck) (wohl in Karlsruhe).
Der Vater (Wilhelm Ludwig von Baden) sitzt gerade beim Spiel, weswegen Schreiber die Gelegenheit zum Schreiben nutzt. Der Vater nahm wegen eines Schnupfens heute nicht an der Jagd teil. Am Montag wurde der Vater für eine Silhouette abgezeichnet, die dem Sohn gut gefällt. Es grüßt der Sohn und Bruder.
P.S.: Grüße u.a. an Herrn (Friedrich Camille) von Montperni (!), Otto Schmitbauer und Herrn Bühler (Mühlburg).
1786 Juni 17: Brief (des Markgrafen Wilhelm Ludwig von Baden) aus Arnheim an seine Tochter (Wilhelmine) Louise (in Karlsruhe?).
Es sind nun 4 Wochen seit der Trennung verflossen. Der Schreiber entschuldigt sich, dass er sich lange nicht bei seiner Tochter gemeldet hat. Die Mama, der Ehemann und Amelie erwähnt. Schreiber bittet, dem Kind nichts zu verwehren - wenn es ein Glas zerbricht oder mit dem Teller auf den Tisch schlägt, so möchte Schreiber solches auch gerne mit ansehen. Schreiber will sie nicht verziehen, aber ihre kleine Spässichen soll sie ungehindert machen dürfen.
1786 Juli 6: Brief des (Wilhelm Ludwig) von Seldeneck aus Arnheim an seine Schwester (Wilhelmine Louise von Montperny).
Die Mutter, der Schwager und die Nichte erwähnt.
Undatiert (wohl April 1781, s. Bemerkungen): Brief des (Wilhelm Ludwig) v. Seldeneck (wohl aus Reichenthal) an seine Mutter (Wilhelmine Christine von Seldeneck) und an seine Schwester (Wilhelmine Louise von Seldeneck) (wohl in Karlsruhe).
Der Vater (Wilhelm Ludwig von Baden) sitzt gerade beim Spiel, weswegen Schreiber die Gelegenheit zum Schreiben nutzt. Der Vater nahm wegen eines Schnupfens heute nicht an der Jagd teil. Am Montag wurde der Vater für eine Silhouette abgezeichnet, die dem Sohn gut gefällt. Es grüßt der Sohn und Bruder.
P.S.: Grüße u.a. an Herrn (Friedrich Camille) von Montperni (!), Otto Schmitbauer und Herrn Bühler (Mühlburg).
1786 Juni 17: Brief (des Markgrafen Wilhelm Ludwig von Baden) aus Arnheim an seine Tochter (Wilhelmine) Louise (in Karlsruhe?).
Es sind nun 4 Wochen seit der Trennung verflossen. Der Schreiber entschuldigt sich, dass er sich lange nicht bei seiner Tochter gemeldet hat. Die Mama, der Ehemann und Amelie erwähnt. Schreiber bittet, dem Kind nichts zu verwehren - wenn es ein Glas zerbricht oder mit dem Teller auf den Tisch schlägt, so möchte Schreiber solches auch gerne mit ansehen. Schreiber will sie nicht verziehen, aber ihre kleine Spässichen soll sie ungehindert machen dürfen.
1786 Juli 6: Brief des (Wilhelm Ludwig) von Seldeneck aus Arnheim an seine Schwester (Wilhelmine Louise von Montperny).
Die Mutter, der Schwager und die Nichte erwähnt.
Umfang/Beschreibung: 3 Prod
Archivale
Bemerkungen: Das 1. Prod. erwähnt die Anfertigung einer Silhouette des Markgrafen, die 1786 wieder erwähnt wird (Nr. 61), weiter wird Herr v. Montperni (!) als Bekannter erwähnt, sodass der Brief sicher vor dessen Hochzeit mit der Schwester des Schreibers liegt (1784), schließlich ist der Schreiber zusammen mit seinem Vater bei einer Jagdgesellschaft, eine solche ist für April 1781 nachweisbar (Nr. 57). Der erwähnte Bühler ist ebenfalls für 1781 nachweisbar, s. Nr. 64
Bemerkungen: Prod. 2 außen: An die Liebe Schwester - wahrscheinlich schrieb auch der Bruder der Adressatin an diese und die Beschriftung geschah irrtümlich
Indexbegriff Person: Bühler, N (Mühlburg)
Indexbegriff Person: Montperny, Amelie von = Amalie
Indexbegriff Person: Montperny, Friedrich Camille von
Indexbegriff Person: Montperny, Wilhelmine Louise von - geb von Seldeneck
Indexbegriff Person: Schmittbauer, Otto
Indexbegriff Person: Seldeneck, Wilhelm Ludwig von
Indexbegriff Person: Seldeneck, Wilhelmine Christine von - geb Schortmann
Indexbegriff Person: Seldeneck, Wilhelmine Louise von
Indexbegriff Person: Wilhelm Ludwig Markgraf von Baden
Bemerkungen: Prod. 2 außen: An die Liebe Schwester - wahrscheinlich schrieb auch der Bruder der Adressatin an diese und die Beschriftung geschah irrtümlich
Indexbegriff Person: Bühler, N (Mühlburg)
Indexbegriff Person: Montperny, Amelie von = Amalie
Indexbegriff Person: Montperny, Friedrich Camille von
Indexbegriff Person: Montperny, Wilhelmine Louise von - geb von Seldeneck
Indexbegriff Person: Schmittbauer, Otto
Indexbegriff Person: Seldeneck, Wilhelm Ludwig von
Indexbegriff Person: Seldeneck, Wilhelmine Christine von - geb Schortmann
Indexbegriff Person: Seldeneck, Wilhelmine Louise von
Indexbegriff Person: Wilhelm Ludwig Markgraf von Baden
Arnheim
Karlsruhe
Mühlburg
Reichenthal
Markgraf, Baden
Spiel
Schnupfen
Jagd
Silhouette
Grüße
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Stadtarchiv Nürnberg (Tektonik)
- Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz (Tektonik)
- E 29 - Familienarchiv von Tucher (Tektonik)
- E 29/VIII - Familienarchiv Tucher / Leitheimer Zweig (Tektonik)
- Familienarchiv von Tucher/Jüngere Linie/Leitheimer Zweig (Bestand)