Familie von Wendt (Dep.), Gut Crassenstein / Urkunden (Bestand)
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U 220u
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen >> 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) >> 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe >> Familie von Wendt (Dep.) >> Familie von Wendt (Dep.), Gut Crassenstein
1337-1798
Bestandsgeschichte: Bei Diestedde (Kreis Warendorf); Rietbergisches Lehen der Burggrafen von Stromberg, 1411-1877 im Besitz der Familie von Wendt, 1877 auf dem Erbwege an die Grafen Marchant-Ansembourg.
Form und Inhalt: Das Geschlecht von Wendt, ursprünglich in der Gegend von Lemgo begütert, erwarb seit dem Anfang des 15. Jahrhunderts zumeist durch Heiraten in verschiedenen anderen Gegenden Westfalens reichen Besitz, so insbesondere im Jahre 1411 die Herrschaft Crassenstein bei Diestedde, bis dahin ein Rietbergisches Lehen der Burggrafen von Stromberg. Seine verschiedenen Linien, die zu Crassenstein, zu Holtfeld, zu Möhler und zu Papenhausen, erloschen im Verlauf der Zeiten bis auf die zu Holtfeld, die den gesamten Besitz ererbte und ihren Hauptsitz nach Schloss Crassenstein verlegte. Der Güterkomplex ging 1877 beim Tode des letzten Wendt durch Erbschaft auf die Grafen von Marchant und Ansembourg über.
Das Repertorium wurde im wesentlichen von Dr. G. Aders erarbeitet.
Münster, im August 1971
(gez.) Müller
Form und Inhalt: Das Geschlecht von Wendt, ursprünglich in der Gegend von Lemgo begütert, erwarb seit dem Anfang des 15. Jahrhunderts zumeist durch Heiraten in verschiedenen anderen Gegenden Westfalens reichen Besitz, so insbesondere im Jahre 1411 die Herrschaft Crassenstein bei Diestedde, bis dahin ein Rietbergisches Lehen der Burggrafen von Stromberg. Seine verschiedenen Linien, die zu Crassenstein, zu Holtfeld, zu Möhler und zu Papenhausen, erloschen im Verlauf der Zeiten bis auf die zu Holtfeld, die den gesamten Besitz ererbte und ihren Hauptsitz nach Schloss Crassenstein verlegte. Der Güterkomplex ging 1877 beim Tode des letzten Wendt durch Erbschaft auf die Grafen von Marchant und Ansembourg über.
Das Repertorium wurde im wesentlichen von Dr. G. Aders erarbeitet.
Münster, im August 1971
(gez.) Müller
417 Urkunden.; 417 Urkunden, Findbuch U 220u mit Index.
Bestand
German
Heinrich Glasmeier, Archivfahrten kreuz und quer durch Westfalen, 12. Fortsetzung: Das Archiv der Grafen von Marchant-Ansembourg in Krassenstein, in: Westfälisches Adelsblatt 4 (1927), S. 103-114; Helmut Müller, Das Archiv von Wendt zu Crassenstein und die Anfänge der Familie in Westfalen, in: 850 Jahre Diestedde, Diestedde 1986, S. 233-235; Erich-Werner Brüggemann, Die Herren von Crassenstein - eine Rückschau, in: Heimatkalender des Kreises Warendorf 1994, S. 133-136; Erich-Werner Brüggemann, Die Adelsfamilie von Wendt zu Crassenstein. Zwei Freiherren in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges, in: Münsterland. Jahrbuch des Kreises Warendorf 1998, S. 101-105.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
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