Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Akten des Landgrafen Philipp: Instruktion. Briefwechsel mit seinen Gesandten auf dem Bundestage in Frankfurt Dr. Walter, Dr. Günterode und Sebastian Aitinger, sowie mit Lic. Nikolaus Meyer und den Bundesständen
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Akten des Landgrafen Philipp: Instruktion. Briefwechsel mit seinen Gesandten auf dem Bundestage in Frankfurt Dr. Walter, Dr. Günterode und Sebastian Aitinger, sowie mit Lic. Nikolaus Meyer und den Bundesständen
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.21 Ereignisse von 1545 bis zum Schmalkaldischen Krieg
Dezember 1545 - Februar 1546
Enthält: 1545 Dezember. Instruktionspunkte: Kolloquium, Friede und Recht Verständnis mit allen religionsverwandten Ständen, Erstreckung der Einung, ordentliche und außerordentliche Anlage, Vergardung der Knechte, Eßlingen gegen Württemberg, Kurköln. Italienisches Kriegsmaterial, braunschweigische Sache, Brechung der Festungen. Frankreich und England. Rietberg. Die Rüstungen des Kaisers: Kurmainz, Zuneigung zur Reformation. Herzog Heinrich und seine Anhänger. Kurmainzisches Schreiben wegen nachbarlicher Gebrechen. Ankauf von Frucht in Frankfurt und zollfreie Lieferung an die Untertanen in Oberhessen. Schreiben der Stadt Regensburg wegen einer Herberge für den Landgrafen. Schreiben des Kaisers an Kursachsen und Hessen wegen der Achtserklärung gegen Heinrich d.J. von Braunschweig, wegen des Grafen Otto von Rietberg und der italienischen Kriegsmunition
Enthält: Schreiben Jakob Lersners. Einladung der Stadt Worms nach Frankfurt. Abschrift braunschweigischer Akten für den Grafen Konrad von Tecklenburg. Vorlesung des Gespräches des Kasseler Statthalters mit Herzog Heinrich vor den Bundesständen. Verfahren mit dem Hause Rietberg, falls die Bedingungen durch den Grafen Otto nicht angenommen werden. Abgeneigtheit des Landgrafen, den Sekretär des Herzogs Moritz allein mit Herzog Heinrich reden zu lassen. Ehemalige Reiter des Herzogs Heinrich in Herzog Erichs von Braunschweig Lande. Werbungen in Hameln, nicht für England. Antwort des Kaisers auf Jakob Lersners Werbung. - Ankunft der Gesandten in Frankfurt (9. Dezember), anwesende Bundesgesandte. Schreiben Bucers und Wendel Schecks, sowie des Landkomturs zu Koblenz an den Landgrafen. Kundschaft von einem Anstande mit den Türken, daran geknüpfte Befürchtungen des Landgrafen, Notwendigkeit von Truppenwerbungen. Abschrift braunschweigischer Akten für Herzog Wilhelm von Bayern und deren Übersendung (26. Dezember). Geringe Anzahl von Visitationen und Synoden in den Oberlanden. Kursächsische Gesandtschaft bei dem Landgrafen. Schreiben Sleidans und Dr. Niedbruckers von Metz über Venningers Tod, die Gründe ihrer Sendung (nach Frankreich und England). Jakob Sturms Gespräch mit kurpfälzischen Räten: Der Übertritt des Kurfürsten zum Protestantismus wird von einer Zusammenkunft mit dem Landgrafen erhofft. Sebastian Schertlins Nachrichten von Anschlägen des Papstes, des Kaisers und anderer Fürsten gegen die Evangelischen, Hoffnung auf Kurpfalz. Des Landgrafen Mißtrauen gegen die Beständigkeit und Lauterkeit des Kurfürsten (dessen Absichten gegen Dänemark), Bedenken gegen eine Zusammenkunft. Geneigtheit der Städte zu einer Erstreckung des Bundes. Ausbleiben der kursächsischen Gesandten, Unmöglichkeit, vor Eintreffen der religionsverwandten Stände die Erstreckung der Einung zu erledigen. Aufgehaltene Waren mit Kriegsmaterial in St. Goar. Beschwerde der kleinen Städte gegen die Häufigkeit der Anlagen. Verteilung der 'facta' des letzten braunschweigischen Zuges unter die religionsverwandten Stände. Verhandlungen mit diesen gemäß dem Bedenken des geheimen Ausschusses zu Worms. Anhänger des Herzogs Heinrich in der Grafschaft Schaumburg. Bedenken der Stimmstände auf das Verlangen des Herzogs Moritz, seinen Sekretär allein mit dem Herzog Heinrich verhandeln zu lassen. Ankunft der kursächsischen Gesandten Dezember 15 (Eberhard v.d. Tann und Franz Burchart). Zurückstellung der kölnischen Sache
Enthält: Artikel: Erstreckung, Verbesserung und Mehrung der Einung. Frankfurt gewährt Zoll- und Wegegeldfreiheit für das Getreide. Mahnung, Herzog Heinrich gut zu bewachen. Wunsch der sächsischen Städte nach Brechung der Festungen in Braunschweig-Wolfenbüttel. Kursächsisches Bedenken auf der Stadt Straßburg Schreiben wegen des Kolloquiums. Bedenken der oberländischen Städte wegen der Kurköln zu leistenden Hilfe und Verringerung der Anschläge für die kleinen Städte. Befürchtung einer Sperrung von Kaufmannsgütern in den Niederlanden, falls die in St. Goar beschlagnahmten Waffen auf Reklamation nicht ausgeliefert werden. Die in Kassel gefangen gehaltenen Anhänger des Herzogs Heinrich. Bedenken der Wittenberger Gelehrten, warum die Einung 'christlich nutz und gut sei'. Veränderter Entwurf einer neuen Bundesverfassung, Vereidung der Stimmen. Schreiben des Bischofs von Münster über die Absicht des Kaisers, Münster zu besetzen. Befürchtungen des Landgrafen, wenn nicht Friede zwischen Frankreich und England geschlossen wird. Antwort des Landgrafen an Herzog Moritz. Praktiken Baumgartners in Augsburg gegen die evangelische Religion und Einung. Inangriffnahme des Artikels der Erstreckung nach Ankunft der kurkölnischen Gesandten. Maßregeln gegen die Truppenansammlungen in und um Hameln. Bedrohliche Begebenheiten in Italien und den Niederlanden, Werbungen des Kaisers, Notwendigkeit 40000 Gulden zu Gegenrüstungen zu bewilligen. Bericht Johann Sturms betr. die englisch-französischen Friedensverhandlungen
Enthält: Danksagung des Bundes gegenüber dem Könige von Frankreich. Werbung der kurkölnischen Gesandten, (Der Auszug aus ihrer Instruktion als Beilage zum Schreiben der Gesandten von 6. Januar 1546 pr. 10. Januar) Beschluß der religionsverwandten Stände, sich der Appellation anzuschließen und den Kurfürsten mit Hilfe nicht zu verlassen
Enthält: Verstärkung des engen Ausschusses durch einige nicht im Bunde befindliche Religionsverwandte, dessen Beschlüsse. Briefe aus der Kanzlei des Herzogs Heinrich betr. den Grafen von Oldenburg
Enthält: 1546 Januar. Zitierung des Kammermeisters nach Frankfurt wegen der Rechnungen. Prozessionen in Bayern für Herzog Heinrich von Braunschweig während des letzten Zuges. Abreise des Gesandten des Markgrafen Albrecht von Brandenburg (Lorenz Weigand.) nach Anhörung der kurkölnischen Proposition. Neue Zeitungen, durch die Stadt Konstanz ihren Gesandten mitgeteilt, Konzil, Absichten des Kaisers. Bestimmung Johann Keudels für die Sendung an den Kaiser, das Kölner Domkapitel und die Stadt Köln
Enthält: Beteiligung des Pfalzgrafen Friedrich an der Gesandtschaft. Empfehlung eines Kolloquiums zwischen Franzosen und Abgeordneten der deutschen evangelischen Stände durch den Landgrafen. Ratschlag des Ausschusses in der kölnischen Sache. Verhandlungen wegen der Höhe der Anschläge: Bedenken wegen der Erhaltung des Bundes
Enthält: Mittel zu einer gemeinen Anlage und Kontribution. Verhandlungen über die Zusammensetzung der Gesandtschaft an den Kaiser. Widerspruch des Landgrafen gegen den gemeinen Pfennig (Teuerung in Hessen). Ansetzung eines Tages auf Reminiscere, dem Landgrafen zu lange. Ansicht der Stände, daß ein Zug gegen die Evangelischen sobald nicht angehen könne (neue Zeitungen des Landgrafen). Vorbeugungsmaßregeln, Verproviantierung. Werbung des Herzogs Moritz wegen des Herzogs Heinrich bei dem Landgrafen und dessen Antwort
Enthält: Besorgnis eines Zwiespaltes zwischen diesem und Herzog Moritz. Die Universität Ingolstadt für die Appellation des Kölner Domkapitels. Bedrängung der Evangelischen in Regensburg durch Bayern. Aufnahmegesuch des Grafen Wilhelm von Fürstenberg. Die rietbergische Angelegenheit. Schwierigkeiten wegen der Berechnung der Kriegskosten, Meinungsverschiedenheiten. Wunsch Philipps, die Stände möchten an den Bischof von Münster wegen Bestrafung der Untertanen, die dem Herzog Heinrich gedient haben, schreiben. Ausschuß für die Unterhaltung von Truppen
Enthält: Ankunft des englischen Gesandten Christoph Mount. Abbruch der englisch-französischen Friedensverhandlungen
Enthält: Schaffung eines Geldvorrates. Sendung Sebastian Schertlins durch den Landgrafen an die hessischen Gesandten betr. Zusammenkunft zwischen Kurpfalz, Kursachsen, Hessen und anderen, Sendung Schertlins an Kurpfalz, Instruktion für ihn. Heimliche französische Botschaft in Frankfurt (13): Erneuerung der Johann Sturm gegebenen Versprechungen. Befürchtung, daß durch den englisch-französischen Krieg das beste Kriegsvolk aus Deutschland gezogen werde. Bastian Vogelsbergers Werbungen. Übersendung der drei Instruktionen in der kölnischen Sache und der den kurkölnischen Räten gegebenen Antwort an den Landgrafen. Mitteilung von Zeitungen: Notwendigkeit, auf dem Konzil das Interesse der Evangelischen zu vertreten
Enthält: Einholung des Rates Jakob Sturms, Ecks Umtriebe. Briefwechsel mit Bayern und Sachsen wegen Herzog Heinrichs. Stellung der einzelnen Bundesstände zur Aufbringung eines Geldvorrates, beschwerliche Lage der Oberhauptleute unter diesen Umständen, Gegenvorstellungen des Landgrafen. Die in St. Goar beschlagnahmten Waffen eine Sendung des Papstes. Berichte Schertlins, Beschluß den Kurfürsten von der Pfalz nach Frankfurt einzuladen, Gesandte: Eberhard v.d. Tann, Wilhelm v. Massenbach (Württembergischer Gesandter.) und Jakob Sturm. Die von Kurpfalz den kurkölnischen Gesandten gegebenen Versprechungen. (Anwesenheit des v. Naves in Trier wegen der Koadjutorie daselbst). Bucer an Sturm wegen der unterbrochenen Rüstungen des Papstes. Verhandlungen über die braunschweigische Angelegenheit (Bestellung des Landes, Brechung der Festungen, Verwahrung des Herzogs Heinrich und seines Sohnes). Absicht des Landgrafen zum 29. Januar nach Frankfurt zur Zusammenkunft mit Kurpfalz zu kommen. Aufforderung der Bandesstände (nach Rückkehr der nach Heidelberg geschickten Gesandtschaft), bereits am 25. oder 26. zu erscheinen
Enthält: Ablehnung wegen Verstauchung eines Schenkels durch einen Sturz mit dem Pferde. Werbung der früheren Befehlshaber des Hauses Steinbrück Erich v. Hagen, Heinrich v. Baumbach und Hermann Harstall (die vom Landgrafen wegen der Übergabe des Hauses gefangen gesetzt waren) an die Bundesstände. Abschied zur Vertreibung der gardenden Knechte
Enthält: Tag zu Hannover. Ablehnung des hessischen Antrages, die Gesandtschaft an den Kaiser durch Gesandte weiterer Bundesstände zu verstärken, Auslassung des Anhanges zu der Instruktion mit Rücksicht auf die dem Bunde nicht angehörigen Städte. Besetzung von Neuß für den Fall des Krieges. Beabsichtigte Mitteilungen an Granvella betr. die Gerüchte von den gegen die Evangelischen gerichteten Kriegsplänen des Kaisers. Angebliche Kenntnis des Herzogs Heinrich von den Praktiken der Katholiken. Franz Burchart und Jakob Sturm raten ab, den Herzog in Ziegenhain aufzusuchen. Verteidigung der Einrichtung eines gemeinen Pfennigs. Abschied mit den dänischen Gesandten. Schreiben der Bundesstände an die Gesandten der vier rheinischen Kurfürsten in Oberwesel wegen Erhaltung des Friedens und der gardenden Knechte. Vorgehen Bayerns gegen die Evangelischen (Mag. Vitus zu Nürnberg an Eberhard v.d. Tann). Tod des Herzogs Ernst von Braunschweig. Absicht des Kaisers, sich mit 10000 Knechten und einigen Tausend Reitern zum Reichstag zu begeben und dann seinen Weg durch das Stift Köln zu nehmen: Bitte der kurkölnischen Gesandten um Rat. Ausschußbedenken. Warnung des Landgrafen
Enthält: Tadel, daß die Gesandten den Tag so früh verlassen und die so wichtige kurkölnische Sache im Ungewissen lassen. Verfolgung der braunschweigischen Rädelsführer, Mandate. Schreiben an die Eidgenossen wegen Verhinderung des Zuzuges italienischer Truppen nach Deutschland, Beiinstruktion an den Kaiser deswegen. Bewirtung des Pfalzgrafen auf seiner Reise nach Frankreich in Darmstadt. Zögern der Stände, Knechte auf Wartgeld anzunehmen. Georgs v. Reckerode und des französischen Gesandten Angebot französischer Subsidien
Enthält: Februar. Des Landgrafen Zusammenkunft mit dem Erwählten von Mainz in Höchst auf seiner Rückreise von Frankfurt Februar 6 (Der Landgraf war von Januar 29 - Februar 5 in Frankfurt.): Gespräch über das Konzil, Versuche den Erzbischof zur Reformation zu bewegen. Bewilligung von 12000 Gulden Wartgeld. Bezahlung des rückständigen Restes der Rechnung an den Landgrafen. Übersendung der drei Abschiede. Verhandlungen mit anderen Ständen wegen Eintritts in den Bund, Anschläge für das Wartgeld, Antrag der Gesandten des Herzogs Moritz, Verhandlungen der hessischen Gesandten wegen des rückständigen Restes
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.