Kunst aus der Tüte - Ein Porträt des Künstlers Matthias Schemel
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 S024042/202
V
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002 >> Mai 2002
12. Mai 2002
"Hätten Sie 'ne Tüte?" ist eine der Fragen beim Einkaufen. Eine Frage, die auch der Künstler Thitz alias Matthias Schemel häufig stellt. Aber nicht, um Obst und Gemüse darin zu verstauen, sondern um sie mit in sein Atelier zu nehmen und Kunstwerke daraus zu machen.
Angefangen hat alles 1985, als er auf dem Sperrmüll einen Stapel Brottüten fand. Er begann zu experimentieren; die ersten Kunstwerke entstanden. Damals studierte er Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart.
Heute klebt Thitz die Tüten u.a. auf großformatige Stadtsilhouetten und bemalt sie mit schrägen Figuren, seinem "Tütenvolk", erzählt Geschichten von Menschen und Metropolen. Um an internationale Tütenexemplare zu kommen, reist er quer durch die Welt. Seine "Tütenreisen" haben ihn bereits nach Marokko, Spanien, Indien, Nepal, Mexiko und vor allem New York geführt.
Martina Klug hat Thitz in seinem Schorndorfer Atelier bei der Arbeit beobachtet. In Baden-Baden ist seine aktuelle Ausstellung "Tüten und Blasen" zu sehen, für die der inzwischen ziemlich erfolgreiche Künstler Kunst- und Kaufhaustüten verfremdet hat.
Angefangen hat alles 1985, als er auf dem Sperrmüll einen Stapel Brottüten fand. Er begann zu experimentieren; die ersten Kunstwerke entstanden. Damals studierte er Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart.
Heute klebt Thitz die Tüten u.a. auf großformatige Stadtsilhouetten und bemalt sie mit schrägen Figuren, seinem "Tütenvolk", erzählt Geschichten von Menschen und Metropolen. Um an internationale Tütenexemplare zu kommen, reist er quer durch die Welt. Seine "Tütenreisen" haben ihn bereits nach Marokko, Spanien, Indien, Nepal, Mexiko und vor allem New York geführt.
Martina Klug hat Thitz in seinem Schorndorfer Atelier bei der Arbeit beobachtet. In Baden-Baden ist seine aktuelle Ausstellung "Tüten und Blasen" zu sehen, für die der inzwischen ziemlich erfolgreiche Künstler Kunst- und Kaufhaustüten verfremdet hat.
0:05:00; 0'05
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Kultur Café - Kultur in Baden-Württemberg
Schemel, Matthias; Künstler, ca. 20./21. Jh.
Schorndorf WN
Ausstellung
Künstler
Porträt [Journalismus]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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