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Materialsammlung und Dokumentation zu den Häusern Berliner Str. 33 - 41 (ungerade Zahlen)
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Nachlass Ursela Langenkämper >> 1. Straßen >> 1.1 Berliner Straße
Enthält: enthält: - Haus Nr. 33 (vorher 184b-320): langjährige Besitzer Johann Christoph Strenger (Ackerer), Fritz und Ludwig Kniepkamp (Metzgermeister), Georg Müller (Metzgermeister), 1953 Irene Derigs, Plan, Fotos, Anzeige Georg Müller 1932; "Neue Westfälische" 8. 3. 1966: Bericht über Abriß und Neubau; heute nach wie vor Fleischerei Müller - Haus Nr. 35 (vorher 185a-324): langjährige Besitzer Christoph Henrich Angenete (Frachtfahrer), Ludwig Kramer (Bäcker), Heinrich Zumwinkel (Kaufmann, kauft das Haus 1868, Neubau), Max Matthes (Metzgermeister), Wilhelm Nottebrock (Fotograf, Fabrikant, kauft das Haus 1907), Wilhelm und Otto Schmäling (Bäckermeister), 1966 Neubau; Auszug über Christoph Henrich Angenete aus der Arbeit von Wolfgang Schindler (Haan), Grundbuchauszüge, Plan; Geschäftseröffnungen: 1901 Geschwister Dangberg (Kurzwaren), 1907 Heinrich Brüning (Zigarren, Tabakwaren); Artikel Stephan Grimm: "Mit der Gabe des künstlerischen Blicks. Der Fotograf und Fabrikant Wilhelm Nottebrock (1875 - 1946)" mit Fotos und Anzeigen: ab 1910 produzierte Nottebrock Hühnerfutter, 1919 Gründung der Spiegelfabrik PURUS, später Herstellung von Leisten und Kleinmöbeln in der Hülsbrockstr.; Zeitungsbericht zum 75. Geburtstag von Fotograf Ferdinand Goldbecker; ab 1932 Bäckerei Schmäling im Haus, Wiedereöffnung nach Umbau 1958, Neubau 1966 (Zeitungsberichte), Straßencafé 1979 eröffnet - Haus Nr. 186: Besitzer 1783 Georg Heinrich Agneten (1780 gekauft von Gert Jacke); in den späteren Einwohnerbüchern nicht vermerkt, auf dem Katasterplan von 1822 nicht eingezeichnet; evtl. Scheune hinter Nr. 185a - Haus Nr. 37 (vorher 187-326, später zu Nr. 39): langjährige Besitzer Jacke, Johann Henrich Maas (Tagelöhner), Friedrich Adolph Maas, Heinrich Ellermann (Tischler), Eduard Gehrke (Kaufmann), 1937 Jean Theine, 1953 wohl zu Nr. 39; Plan, Baupläne 1887 und 1898 - Haus Nr. 39 (vorher 189-327): Besitzer Stahl (Rentuer), Jörgens (Grobschmied), Weitlich (Lokomotivputzer), Eberlein (Schuhmacher), Wickord (Bremser), Geschwister Dangberg, Eduard Gerke (Kaufmann), Jean Theine, Ludwig Witte(Gärtnermeister), Friedrich Blomberg; Plan; Geschäftseröffnungen: 1895 Schuhmacher Franz Eberlein, 1900 "Spezial-Delikatessengeschäft" R. Kretzschmar, 1910 Firma Hammer&Theine (Textilien); Baupläne zum Neubau für Geschwister Dangberg 1905, Fotos; Mietvertrag zwischen Jean Theine und Wilhelm Saligmann 31. 8. 1936 betr. Saligmanns Laden; Vertrag zwischen Gärtnermeister Ludwig Witte und der Stadt Gütersloh vom 11. 11. 1938: Witte verkauft der Stadt sein Grundstück Strengerstr. 1 und erhält dafür das Grundstück Berliner Str. 39 , dazu Grundbucheintrag, Bauzeichnungen zum Um- und Anbau; Zeitungsartikel: 25 Jahre Stoff-Hagelskamp (1971) - Haus Nr. 39a (vorher 188-328, später zu Nr. 39): Besitzer Wilhelm Möse (Möße, Tagelöhner, Lumpensammler), Ludwig Langreck (Bahnarbeiter), Geschwister Dangberg, Eduard Gerke (Kaufmann), vor 1925 zu Nr. 39; Plan - Haus Nr. 41 (vorher 191-330): Besitzer 1738 Johan Willer, 1783 Johann Bernd Wibler, dann Heinrich Wibbeler (Weber), Friedrich Wulfhorst (Kleinhändler), Ludwig Wulfhorst (Kolonialwaren), 1955 Neubau Alfred Temme senior (Kaufmann); Plan, Zeichnung, Fotos; Zeitungsberichte: 30 Jahre Textilgeschäft Temme (1958); 1968 "Gütersloher Anzughaus" (vorher Leineweber; 1982 Buchhandlung "B+B Buch+Bild GmbH" ("Neue Westfälische" 27. 10. 1982)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.